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Illegaler Handel mit exotischen Wildtieren nimmt zu

Zur Weihnachtszeit nimmt der illegale Tierhandel wieder zu. Dabei werden immer öfter auch Wildtiere geschmuggelt: Erst waren es Waschbären, nun sind Polarfüchse Trend. Als Haustiere sind alle diese exotischen Tiere aber völlig ungeeignet.

320 Tiere in einem einzigen Kleintransporter gequetscht. Dieses Bild bot sich Schleierfahndern im Mai 2019, als sie bei Waidhaus einen Kleintransporter aus Ungarn stoppten. Dieser illegale Transport war einer der schlimmsten der letzten Jahre, sagt der Tierschutzbund Bayern. Immer häufiger werden exotische Tiere und Wildtiere geschmuggelt. Und jetzt zur Weihnachtszeit nimmt auch der illegale Handel mit Hundewelpen und Katzenbabies zu.

Hier können Sie den Beitrag des Bayerischen Rundfunks sehen: Illegaler Handel mit exotischen Wildtieren nimmt zu

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Was wurde aus dem geschleusten Äffchen?

Ein Jahr M-Plus: Im Mai stoppten Fahnder in Waidhaus einen illegalen Tiertransport. Die Vermittlung zieht sich bis heute.
Von Isolde Stöcker-Gietl-Mittelbayerische Zeitung (Kurzform)

Bild: Pixbay

MÜNCHEN.Die Schreie, die das Lisztäffchen bei seiner Entdeckung durch Schleierfahnder im Mai 2019 ausstieß, stimmten nicht nur die Tierretter traurig. Ein hilfloses Baby, viel zu früh von der Mutter genommen. Ein herzloser Akt, der dem Tier schwere psychische Qualen zufügte. Inzwischen sind fünf Monate vergangen und das Äffchen befindet sich immer noch in der Reptilienauffangstation in München – mit weiteren exotischen Tieren, die bei jenem illegalen Tiertransport in Waidhaus (Lkr. Neustadt/Waldnaab) sichergestellt wurden.

Der Leiter der Auffangstation, Dr. Markus Baur, ist inzwischen dementsprechend sauer, weil er noch immer keine Freigabe für die Weitervermittlung erhalten hat. „Durch die lange Quarantäne machen wir aus den Tieren Sozialkrüppel“, beklagt er.

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