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Polizei findet Hundewelpen in Kofferraum!
Vergangene Donnerstagnacht hat die Polizei Feucht auf der A3 einen PKW aus Tschechien aufgehalten, in dessen Kofferraum sich 15 Hundewelpen befanden. Dabei handelte es sich um Hunde unterschiedlicher Rassen, wie z.B. Chihuahua, Cocker Spaniel, Schäferhund, Berner Sennen usw.
 Zu den 15 Welpen hatte der Fahrer nur 11 Tschechische Impfpässe (Nicht EU-Heimtierausweise und ver-mutlich Fälschungen) und einen Impfpass, der keinem der Hunde zugewiesen werden konnte.
Die Welpen befanden sich alle zusammengepfercht im Kofferraum des Pkws, ohne Wasser und Futter, und ohne Transportboxen. Zum Glück reagierte das Tierheim Feucht sofort und nahm alle 15 Hundewelpen auf, wo sie in Quarantäne genommen wurden. Da der Gesundheitszustand noch unklar ist werden die Kleinen jetzt erstmal von Tierärzten gründlich untersucht und ggf. medizinisch versorgt.

Ein Verfahren wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ist durch die Polizei eingeleitet worden. Allerdings wurde der Fahrer einen Tag nach seiner Festnahme wieder frei gelassen.
Dies ist leider kein Einzelfall, denn der Handel mit Welpen boomt, und nur selten werden die Händler wie hier auf frischer Tat ertappt. Immer wieder müssen Tierheime Hunde aufnehmen, die vom Zoll oder von der Poli-zei beschlagnahmt wurden. Und dies nicht nur im Grenzbereich oder an den Flughäfen, sondern bundesweit.

Allzu groß ist die Versuchung der Welpen-Mafia, schnelles Geld zu machen. So kostet die Heim- oder Mas-sentierzucht in Osteuropa nur wenige Euro pro Tier, während im Westen 250 oder 300 Euro nötig sind. Tier-schutz? Fehlanzeige, nur der Profit zählt. Allein in Tschechien werden schätzungsweise 30.000 Hunde für den Export „produziert", aber auch Belgien und die Niederlande gehören zum Kreis der Länder mit kommerziell ausgerichteten Hundezuchten.
„Fallen Sie nicht auf dubiose Kleinanzeigen oder Internetangebote herein. Denn die vermeintlichen Schnäpp-chen sind nicht nur auf Kosten der jungen Hunde erkauft, sondern auch äußerst kurzsichtig: Entgegen den Versprechungen der Händler sind die Welpen nicht geimpft. Es fehlen Begleitpapiere wie der Heimtieraus-weis und auch die Kennzeichnung oder Tätowierung. Zudem werden die Hunde meist viel zu früh vom Mut-tertier getrennt." Warnt Nicole Brühl, Präsidentin des Landesverbandes.

Viele Welpen sind zudem, auch durch die Strapazen der langen Transportfahrten, geschwächt und kaum überlebensfähig. Während verantwortungsbewusste Züchter junge Hunde frühestens nach der achten Woche vom Muttertier trennen, bleiben sie bei dem illegalen Tierhändler in der Regel nur zwei bis vier Wochen bei der Mutter. Die Folge: Massive Verhaltensprobleme der Tiere, zum Teil bis ins Erwachsenenalter.
"Das offensichtlich lukrative Geschäft mit den jungen Hunden führt auch zu erheblichem Leid bei den Zucht-hündinnen, die vielfach über Jahre hinweg als "Gebärmaschinen" missbraucht werden. Bitte, unterstützen Sie nicht dieses tierquälerische Geschäft, damit der Handel mit den hilflosen Welpen nicht weiter boomen kann!" Appelliert Nicole Brühl.
Wer den Hunden helfen möchte, kann dies am besten mit einer Spende tun.
Spendenkonto Nr. 10 12 011 bei der Sparkasse Nürnberg, BLZ 760 501 01,
Stichwort „Kofferraum-Welpen“
!!!!! Achtung wichtige Meldung !!!!!!
Gestüt Isarland soll für Pferde erhalten bleiben!
Wir wollen, dass das Gestüt Isarland für Pferde und das Gelände für die Öffentlichkeit
erhalten bleibt. Wir unterstützen deshalb das Konzept des Deutschen Tierschutzbundes, das
Gestüt und das Gelände als Pferdeschutz- und Informationszentrum zu erhalten und
Kooperationen mit Naturschutz und Kinder- und Jugendschutz auszubauen. In keiner Weise
darf das Gestüt Isarland Bau- und Immobilienspekulanten zum Opfer fallen, weil damit eine
Idylle für die Bürger zerstört würde.
Wir brauchen gaaaanz schnell und gaaaanz dringend gaaaanz viele Unterschriften
Hier finden Sie die Unterschriftsliste

Auf der neue Website der Bayerischen Tierschutzjugend
finden Sie Informationen, Seminarangebote für Ihre Jugendlichen
und vieles mehr >>>> www.Bayerische Tierschutzjugend.de
Jahreshauptversammlung am 29.10.2011
Neuwahlen im Deutschen Tierschutzbund, Landesverband Bayern,
Nicole Brühl bleibt im Amt!
Am 29.10.2011 fanden in Neubiberg bei München im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Deutschen Tierschutzbundes, Landesverband Bayern, die unter dem Motto „Rettet die Tierheime“ stand, Neuwahlen des gesamten Präsidiums statt. Einstimmig wählten die Mitglieder Frau Nicole Brühl wieder in das Amt des Präsidenten. „Ich bin von dem Ergebnis total überwältigt und freue mich sehr über das mir entgegen gebrachte Vertrauen!“ so Brühl.
Auch alle Vizepräsidenten und Beisitzer wurden einstimmig gewählt. Neu als Vizepräsidentin zur Verfügung stellte sich Frau Marion Friedl, Vorsitzende der Bayerischen Tierschutzjugend und der Tierschutzschule Hammelburg. Weitere Vizepräsidenten sind: Frau Tessy Lödermann, Herr Heinz Krämer und Herr Dr. Ulrich Pfeiffer. In das Amt der Beisitzer gewählt wurden: Frau Ilona Wojhan, Herr Peter Eberhardt, Herr Wolfgang Friedl, Herr Daniel Shineflew und Herr Johannes Saal. Als Schatzmeisterin wurde Frau Silvia Dietrich wieder gewählt sowie Herr Andreas Brucker in das Amt des Schriftführers.
Ein Kurzreferat zum Thema „Rettet die Tierheime“ wurde von der Fachreferentin des Deutschen Tierschutzbundes Frau Dr. Caroline Hartmann gehalten.
In Ihrem Rechenschaftsbericht, ließ die Präsidentin das vergangene Jahr Revue passieren und berichtete von ersten Gesprächen mit dem bayerischen Jagdverband, sowie mit dem bayerischen Bauernverband. „Mein Ziel war es, sich generell mal auszutauschen, um zu sehen, bei welchen Themen wir uns einander annähern können. Ich denke wir haben eine ganz gute Grundlage für weitere Gespräche gefunden.“ erklärte Brühl.
Außerdem konnte der Landesverband seinen Vereinen im letzten Jahr auch finanziell, im Rahmen einiger Kastrationsaktionen der vielen wildlebenden Katzen unter die Arme greifen, in dem er Geld, das er vom Bundesverband für diesen Zweck zur Verfügung gestellt bekommen hat, verteilen konnte.
Für das Jahr 2012 wird der Landesverband auch einen eigenen Betrag für seine Mitgliedsvereine für Kastrationen von wildlebenden Katzen zur Verfügung stellen und hofft auch erneut auf die Unterstützung des Bundesverbandes.
Die Mitgliederversammlung verabschiedete auch einige Resolutionen mit Themen wie: „Rettet die Tierheime! – Finanzierung der bayerischen Tierheime langfristig sicherstellen“ und „Bayernweite Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für freilaufende Katzen - Unnötiges Katzenleid wirksam verhindern!“
Die Versammlung beendete die wieder gewählte Präsidentin mit den folgenden Worten: „Die Themen, für und gegen die wir kämpfen sind Vielfältig, aber ich glaube wir sind auf einem guten Weg. Das Wort „Aufgeben“ gehört zu meinen Unwörtern, also ist gemeinsam weiter kämpfen die Devise!“
Das Präsidum setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:

Zum vergrößern aufs Bild klicken (Bild:wf)
Von Links:
Andreas Bruckner (Schriftführer), Johannes Saal (Beisitzer), Tessy Lödermann (Vizepräsidentin), Wolfgang Friedl (Beisitzer),
Nicole Brühl (Präsidentin)
Silvia Dietrich (Schatzmeisterin) Marion Friedl (Viezepräsidentin), Daniel Shineflew (Beisitzer), Ilona Wojahn (Beisitzerin),
Peter Eberhardt (Beisitzer),
Heinz Krämer (Vizepräsident) auf dem Bild fehlt Dr. Ulrich Pfeiffer (Vizepräsident)
Bei der Jahreshauptversammlung standen zwei Ehrungen an.
Es wurde die Akademie für Tierschutz, die 1986 als Begegnungs- und Forschungsstätte des Deutschen Tierschutzbundes in Neubiberg eröffnet wurde und seit nun 25 Jahren besteht geehrt.
In der Akademie für Tierschutz setzen sich engagierte Wissenschaftler/Innen aus den Bereichen Biologie, Tiermedizin und Recht fundiert mit den Tierschutzproblemen unserer Gesellschaft auseinander. Sie erarbeiten damit die Basis für die gezielte Lobby- und Informationsarbeit des Deutschen Tierschutzbundes.
Stellvertretend für die Mitarbeiter/Innen wurde Frau Dr. Rusche mit der höchsten Auszeichnung die der Landesverband Bayern zu vergeben hat, mit dem „Tierschutzzamperl“ ausgezeichnet.
Von links: Präsidänti Nicole Brühl, Vizepräsidendtin Tessy Lädermann
Frau Dr. Rusche, Leiterin der Akadmie für Tierschutz
Frau Marion Friedl, Erste Vorsitzende der Tierschutzschule Hammelburg und Vorsitzende der Bayerischen Tierschutzjugend wurde für ihre 25 jährige Arbeit in der Bayerischen Tierschutzjugend ebenfalls mit der höchsten Auszeichnung dem „Tierschutzzamperl geehrt. Vizepräsidentin Tessy Lödermann erklärte in ihrer Ansprache, dass es außer der 1986 gegründeten Tierschutzjugendgruppe Hammelburg nur zwei Tierschutzjugendgruppen in Bayern gab. Diese Jugendgruppe kann man als „Keimzelle“ der Bayerischen Tierschutzjugend ansehen.

von links: Viezepräsidentin Tessy Lödermann,Viezepräsidnetin Marion Friedl, Präsidentin Nicole Brühl
Heute gehört die Bayerische Tierschutzjugend mit über 40 Jugendgruppen zu dem stärksten Tierschutzjugendverband innerhalb des Deutschen Tierschutzbundes e.V.

Tierschutz geht alle an ...........
............. packen wir es an "!
Der LV-Bayern erinnert an die Dringlichkeit der Kastartionspflicht für Katzen !
Katzen können im Jahr zwei bis drei Mal jeweils vier bis sechs Junge bekommen, wenn sie nicht kastriert sind. Oftmals werden die ungewollten Welpen dann einfach in den Tierheimen abgegeben oder ausgesetzt. Und nur ein Teil dieser ausgesetzten Kätzchen hat Glück und landet im Tierheim, wo sie versorgt werden. Die anderen kämpfen draußen ums Überleben. Die große Anzahl frei lebender Katzen stellt die Tierschutzvereine und Kommunen gleichermaßen vor große, manchmal nahezu unlösbare - auch finanzielle - Aufgaben. „Die Situation in Bayern ist unverändert dramatisch!" betont Nicole Brühl.
Der Deutsche Tierschutzbund, Landesverband Bayern richtet nochmals an alle Katzenbesitzer den dringenden Appell, ihre Tiere frühzeitig beim Tierarzt kastrieren zu lassen. Darüber hinaus sollte jedes Haustier eindeutig mit einem Mikrochip gekennzeichnet und beim Deutschen Haustierregister® (www.registrier-dein-tier.de) kostenfrei eintragen werden. Nur so kann das Tier bei Verlust eindeutig identifiziert und an den Besitzer zurückgeführt werden.
Nach einer Umfrage des Landesverbandes haben die Mitgliedsvereine des Deutschen Tierschutzbundes Bayern im Jahr 2010 über 10.000 wildlebende Katzen in Bayern, überwiegend auf eigene Kosten kastrieren und medizinisch versorgen lassen. Die ohnehin sehr schwierige Aufgabe hat den Vereinen über eine halbe Million Euro gekostet und wurde zum grossteil von Ehrenamtlichen Helfern ausgeführt. Das Einfangen der wilden Katzen, ist immer mit großen Risiken verbunden. Viele Helfer werden gebissen und zerkratzt und landen oft mit einer Blutvergiftung im Krankenhaus. Außerdem schlagen sie sich oft viele Nächte um die Ohren, um den Katzen aufzulauern.
„Die Politik verlässt sich immer wieder sehr gerne auf die Gutmütigkeit der ehrenamtlichen Tierschützer. Deshalb fordern wir nach wie vor, auch in Bayern, dringend eine Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht für Katzen, “ betont Nicole Brühl. „Und bitte, bitte, liebe Katzenbesitzer, lassen Sie Ihre Katze kastrieren und registrieren. Damit wird ein Teil des Elends schon im Keim erstickt und dem Tierschutz kann damit auch schon sehr geholfen werden!“

Bild bitte anklicken Bild: wf
Fred Rai übergibt 4000 Unterschriften an den Deutschen Tierschutzbund
gegen lange Tiertransporte!
Der Deutsche Tierschutzbund fordert seit Jahren eine definitive zeitliche Begrenzung von Tiertransporten und unterstützt daher die Petition "8hours", initiiert von dem Europaabgeordneten Dan Jørgensen (DK) und dem Verein Animals' Angels.
Fred Rai, Westernsänger, Entertainer und Gründer des gewaltlosen Rai-Reitens, sammelte über 4000 Unterschriften, die er vergangenen Sonntag an Nicole Brühl, Präsidentin des Deutschen Tierschutzbundes, Bayern und Dr. Esther Müller, Fachreferentin des Deutschen Tierschutzbundes, feierlich, im Western City, in Dasing überreichte.
„Fred und ich kennen uns schon seit meiner Kindheit. Er war mit meiner Mutter gut befreundet und dadurch lernte ich bereits als Kind viel von ihm über das gewaltfreie Reiten. Ich freue mich sehr darüber, dass er uns in unserem Kampf gegen die langen Tiertransportzeiten unterstützt!“ Berichtet Nicole Brühl.

Bundesverdienstkreuz für Vizepräsidentin Tessy Lödermann!
Der Deutsche Tierschutzbund, Landesverband Bayern ist stolz verkünden zu dürfen, dass seine Vizepräsidentin Tessy Lödermann am vergangenen Montag den Bundesverdienstkreuz von Bayerns Umweltminister Markus Söder für ihr außergewöhnliches Engagement im Tierschutz verliehen bekommen hat.
Seit nun mehr drei Jahrzehnten kämpft Tessy Lödermann ehrenamtlich für den Schutz und die Rechte der Tiere. Sogar politisch setzte sie sich lange ein, um eine noch lautere Stimme für die Tiere zu bekommen und erwirkte damit erfolgreich mit einer Gesetzesinitiative die Aufnahme des Tierschutzes in die Bayerische Verfassung.
Als Vorsitzende des Garmischer Tierschutzvereins, baute Sie aus einer Ruine ein Tierheim auf, das in Deutschland seines Gleichen sucht.
Ihr Kampf reicht von A-Z, von Affen im Tierversuch, bis Zirkus mit Wildtieren, doch auch im Umweltschutz macht sie sich stark und kämpft für den Erhalt ihrer Heimat. Wenn es gilt den Schwächeren zu helfen oder zu unterstützen, ist Tessy Lödermann meist ganz vorne dabei und setzt sich unermüdlich ein.
„Wir sind unglaublich stolz auf unsere Tessy!“ Betont Nicole Brühl, Präsidentin des Landesverbandes Bayern. „Das Ehrenamt ist in unserer Gesellschaft so unendlich wichtig. Ohne Menschen wie Tessy, wäre der Tierschutz verloren, denn sie ist ein Mensch, die nicht immer nur redet, sondern selbst handelt und aktiv ist, ob Regen, Schneesturm oder in schwer zugänglichem Gelände, Tessy lässt sich durch nichts aufhalten, wenn ein Tier in Not ist.“
Am Montag bekam sie von Bayerns Umweltminister Markus Söder persönlich die Auszeichnung für ihr „vielseitiges Wirken um das Wohl der Allgemeinheit“ überreicht.
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