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Nach der Hochwasserkatastrophe – Das ganze Ausmaß wird Sichtbar und wieder keine Hilfe vom Staat!
„Innerhalb von wenigen Stunden stieg das Wasser so hoch, dass wir keinen Schritt mehr gehen konnten!“ berichtete eine Mitarbeiterin des Tierheims Freilassing bei einem Gespräch Vorort mit Nicole Brühl, Präsidentin des Deutschen Tierschutzbundes, Bayern gestern Nachmittag. Bei der Begehung wurde das ganze Ausmaß der Katastrophe erst richtig deutlich. Das gesamte Inventar des Altbaus in dem sich u.a. der Hundetrakt und die Futterküche befinden, ist den Fluten zum Opfer gefallen. Ebenso die Wohnung der Tierheimleiterin, die seit 40 Jahren im Tierheim Freilassing tätig ist und nun ihr gesamtes Hab und Gut verloren hat. Um die Tiere auf dem Gelände zu keiner Zeit alleine zu lassen, wohnt sie dort nun in einem kleinen gebrauchten Wohnwagen, der dem Verein gespendet wurde.
„Die Evakuierung der Tiere musste sehr schnell gehen. Zum Glück befanden sich wegen Umbaumaßnahmen zur Zeit der Katastrophe nur 4 Hunde im Tierheim, aber die über 40 Katzen und zahlreichen Kleintiere mussten schnell in Sicherheit gebracht werden.“ Berichtet Brühl. „Einige Tiere beginnen jetzt erst wieder zu fressen. Der Schock sitzt bei allen tief!“
Auch in der Tierherberge Hallertau spielten sich ähnliche Szenen ab. Viele Tiere mussten durch die Fluten getragen werden, oft auf eigene Gefahr der Helfer. Und das Tierheim in Lindau, das leider öfter mit Hochwasser in Berührung kommt, muss erneut überlegen, wie sie die Schäden finanziell stemmen sollen.
Bei all dem Leid, der Angst und der Sorge darum wie es nun weiter gehen kann, berichten alle betroffenen Tierheime, dass sie von der Hilfsbereitschaft der Bevölkerung und der umliegenden Tierheime und Tierschutzvereine überwältigt sind. Auch die Geschäftsstelle des Tierschutzbundes Bayern hat zahlreiche Hilfsangebote entgegennehmen dürfen. Nur eines bleibt wieder aus: Die Hilfe vom Staat. Bei der von Horst Seehofer angekündigten Soforthilfe werden ausdrücklich nur Privatpersonen und Unternehmen, keine Vereine, bedacht.
Nicole Brühl ist entsetzt: „ Es ist doch ein Unterschied, ob ein Kegelverein nun eine beschädigte Kegelbahn zu verzeichnen hat, oder ob ein Tierheim, das als Unternehmen geführt wird und in dem Lebewesen untergebracht sind zu Schaden gekommen ist! Ich werde heute noch in einem Schreiben an Herrn Ministerpräsidenten Horst Seehofer fordern, dass die Landesregierung ihrer Verantwortung für die Tiere nachkommt. Eine Soforthilfe muss auch den betroffenen Tierheimen zustehen!“
Einstweilen stellt der Bundesverband für seine betroffenen Mitgliedsvereine Geld aus dem „Feuerwehrfonds“ zur Verfügung, denn in den Tierheimen muss der Betrieb weitergehen, die Tiere versorgt werden, inmitten von Schlammresten und feuchten Wänden. Das ist schwer genug!
Liebe Mitgliedsvereine, einige unserer Vereine haben am Wochenende gemeldet, dass sie vom Hochwasser erwischt wurden. Von einigen erfahren wir das nur aus der Presse. Sollten Sie bzw. Ihr Tierheim, Tierherberge o.ä. "im Wasser" stehen, bitten wir Sie uns das mitzuteilen, damit wir Bescheid wissen und wenn nötig, bei der Umverteilung von Tieren, oder mit einem evtl. Zuschuss für Wiederaufbauarbeiten helfen können. Ansonsten wünsche ich uns allen, dass der Regen endlich von der Sonne ersetzt wird :-)) -- Mit freundlichen Grüßen Nicole Brühl Präsidentin Deutscher Tierschutzbund, Landesverband Bayern e.V. Tel.: 0 172/ 833 7581
Liebe Mitgliedsvereine, liebe Tierfreunde,
Auf unserer Homepage finden Sie unter "Landesverbandes Bayern" eine neue Rubrik "Tierschutz verstehen", hier werden wir in regelmäßigen Abständen zu den verschiedenen Tierschutzthemen Berichte veröffentlichen.
Das Thema für den Monat Mai lautet: "Der alte Hund"
Mit Verweis auf den Autor, steht Ihnen der Text zur freien Verfügung. Sollten Sie ein Tierschutzthema haben, dass Sie gerne in dieser Form aufgearbeitet sehen würden, können Sie mich gerne per Mail informieren.
Herzliche Grüße Nicole Brühl Präsidentin Deutscher Tierschutzbund, Landesverband Bayern e.V. Franziskusweg 34, 82319 Starnberg Tel.: 0 172/ 8337581 Homepage: www.tierschutzbayern.de
Weitere Welpen auf der Autobahn aufgegriffen
Erneut Hundewelpen aufgegriffen / Drei Hunde im Tierheim Feucht / Welpen gesundheitlich angeschlagen / Dank an Hauptzollamt und Veterinäramt
Ansprechpartner: Herbert Sauerer, 1. Vorsitzender
Am Mittwoch, den 27.3.2013 wurde auf der A3 erneut ein Fahrzeug mit Welpen aufgegriffen. Der Wagen aus Ungarn, in dem sich mehrere Personen befanden, war den Beamten des Hauptzollamts aufgefallen. Bei näherer Untersuchung fanden die Beamten im Kofferraum auch drei kleine Welpen.
Der Fahrer führte Impfpässe für die Tiere mit sich, in denen Chipnummern eingetragen waren. Die restlichen Angaben der Tiere im Impfpass passten aber nicht zu den Hunden. Die Zollbeamten haben die Amtsveterinärin hinzugezogen, welche die Tiere untersuchte und sogleich beschlagnahmte. „Die Hunde leiden an einem Nasenausfluß, haben geschwollene Lymphknoten und sind für den Transport viel zu jung“, sagte sie. Die Tierheim-Mitarbeiter schätzen das Alter der Welpen auf etwa sechs Wochen. Es handelt sich um zwei Mops-Welpen und eine englische Bulldogge.

Bild: ©Tierheim Fucht
Die Kleinen hatten schon einen langen Weg im Kofferraum des Transporters hinter sich, bis sie zum Glück aufgegriffen worden sind. Sie kamen aus Ungarn und sollten bis nach England gebracht werden, wobei angabengemäß noch ein Zwischenstopp in Hamburg eingeplant war. Alle drei Hunde waren beim Eintreffen der Amtsveterinärin unterkühlt.
Gerade die kleine Bulldogge war von der Kälte und den Strapazen sehr geschafft. Nach der Ankunft in der Quarantäne-Station des Tierheims Feucht hat sie gierig eine Portion Baby-Nahrung gefressen und ist sogleich eingeschlafen. Die Bulldogge wurde im Tierheim Hannibal genannt, immerhin hat der kleine Kämpfer die Alpen überquert. Die beiden Möpse heißen nun Tarzan und Jane. Gerade Hannibal machte den Tierpflegern Sorgen wegen seines Gesamtzustandes, so dass sogar eine Einweisung in die Tierklinik in Erwägung gezogen wurde. Der Welpe hat sich aber zum Glück stabilisiert, so dass ihm die Fahrt in die Klinik erspart blieb.

Bild: ©Tierheim Feucht
Es ist zunächst wichtig, dass die Tiere gesunden und eventuelle Krankheiten erkannt und geheilt werden. Erst wenn die Tiere gesund sind, können sie geimpft werden und dann ihren Impfschutz aufbauen. Bis dahin dürfen die Hunde die Quarantänestation leider nicht verlassen. An eine Vermittlung der drei ungarischen Welpen in ein neues Zuhause ist daher – ähnlich wie bei den Tieren aus dem vorhergehenden Fall - in den nächsten Wochen nicht zu denken, auch weil die rechtliche Situation noch geklärt werden muss. Die Tierheim-Mitarbeiter bitten darum, auf Anfragen zur Übernahme der Welpen zunächst zu verzichten. Das Tierheim kann auch keine Vormerkungsliste von Interessenten führen.

Bilder: ©Tierheim Feucht
Die Verantwortlichen im Tierheim Feucht danken den Beamten von Zoll und Veterinäramt für ihren Einsatz zum Schutz der Tiere, die ohne ihr Eingreifen einem ungewissen Schicksal entgegen gefahren wären.
"Verbandsklagerecht für Tierschutzorganisationen"

Im Anhang befindet sich die Postkarte zu diesem Thema. .
>>>>hier finden Sie die Postkarte<<<<
Delfinarium Münster schließt seine Pforten – Nürnberg und Duisburg müssen folgen
(Deutscher Tierschutzbund e.V.- 4.1.2013)
Am kommenden Sonntag (06.01.) findet im Delfinarium Münster die letzte Delfinshow statt. Damit endet nach fast 40 Jahren ein weiteres trauriges Kapitel der Delfinhaltung in Deutschland. Anschließend werden die drei verbliebenen Großen Tümmler auf andere Delfinarien verteilt, wohin ist jedoch noch unklar. Der Deutsche Tierschutzbund kritisiert die Haltung von Delfinen in zoologischen Einrichtungen scharf, denn diese ist niemals artgerecht möglich. Auch die Delfinarien in Nürnberg und Duisburg müssen deshalb unbedingt noch folgen.
Weiter lesen......http://www.tierschutzbund.de/5070.html
Statement von Nicole Brühl, Präsidentin des Deutschen Tierschutzbundes, Landesverband Bayern,
zum Gesetzesentwurf zur Änderung des Tierschutzgesetztes, der gestern im deutschen Bundestag verabschiedet wurde.
„Ich bin entsetzt über unsere Bundesregierung! Was hier passiert ist ein Albtraum für die Tiere!
Das zum Beispiel Ministerin Aigner vor den Lobbyisten der Pferde- und Schweinezüchter eingeknickt ist, stößt Millionen Tierschützer vor den Kopf, und erlaubt somit weiterhin das Pferde durch Brandzeichen schmerzhafte Verbrennungen erleiden müssen, und männliche Ferkel die sehr schmerzhafte unbetäubte Kastration über sich ergehen lassen müssen.
Auch die neue Regelung für Katzen, in dem gebietsweise ein „Ausgangsverbot“ für unkastrierte Katzen verhängt werden kann, gegen eine bundesweite Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht, geht am Tierschutz vorbei und löst das Problem der zigtausenden Streunerkatzen nicht. Das Elend dieser alleingelassenen Geschöpfe bleibt somit bestehen!
Zu denen gibt es noch viele andere sehr wichtige und brisante Themen, die unzureichend berücksichtigt wurden.
In unserer Bayerischen Verfassung steht: „Tiere sind als Lebewesen und Mitgeschöpfe zu achten und zu schützen!“ Das neue Tierschutzgesetz sieht das aber nur unzureichend vor und lässt die Tiere mal wieder im Regen stehen. So lange immer wieder gegen die Tiere entschieden wird, ist der Tierschutz im Grundgesetz und in der Länderfassung eine Farce!
Wir werden das so nicht hinnehmen und nicht aufhören für die Rechte der Tiere zu kämpfen!!!“
"Befreie mich aus meiner Hölle!"
Wir kämpfen für eine Verbot der Wildtiere im Zirkus
Kämpfen Sie mit !

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Eine Kampagne des Deutschen Tierschutzbundes, Landesverband Bayern e.V.
Pressemeldung Deutscher Tierschutzbund e. V. 22.08.2012
Todesserie bei Zirkuselefanten geht weiter – Deutscher Tierschutzbund ruft zu Boykott von Zirkusvorstellungen auf
Erneut ist ein Zirkuselefant verstorben und erneut wurde diese Meldung unter Verschluss gehalten.
Wie schon beim letzten Todesfall der Elefantenkuh Sandrin von Zirkus Krone wurde auch hier versucht, den Vorfall zu verschweigen. Der afrikanische Elefantenbulle Rambo des Zirkus Atlas starb unterschiedlichen Quellen zufolge offenbar bereits Anfang Juli. Skandalös: Das Unternehmen, welches derzeit in der Nähe von Trier gastiert, wollte offenbar nach dem Tod des Tieres auch noch dessen Stoßzähne veräußern. Angesichts der Todesserie von mindestens 7 toten Zirkuselefanten in den letzten 12 Monaten, ruft der Deutsche Tierschutzbund zu einem Boykott von Zirkussen mit Wildtiernummern auf.
Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, reagiert empört: „Wie viele Elefanten müssen noch elend zugrunde gehen? Wann handelt die Politik endlich? Dass man hier scheinbar auch noch einen letzten Profit aus dieser toten Kreatur schlagen wollte, macht das geringe Interesse am Tier nur noch deutlicher. Wir brauchen ein Wildtierverbot – ohne Kompromisse.“ Für Schröder steht vor allem die Bundesregierung in der Pflicht, das vom Bundesrat im vergangenen November geforderte Wildtierverbot umgehend umzusetzen. Aber auch die Öffentlichkeit müsse ihren Teil dazu beitragen und Zirkusse mit Wildtiernummern im Programm, insbesondere mit Elefanten, boykottieren. „Jeder Zirkus, der Wildtiere unter seiner Kuppel quält, darf nicht besucht werden. Uneingeschränkt empfehlenswert sind Unternehmen komplett ohne Tiere, denn sie bieten in jedem Fall Freude ohne Tierleid“, so Schröder abschließend.
Nach „Mausi“, „Maya“, „Colonel Joe“ und „Sandrin“ ist Bulle „Rambo“ bereits mindestens das fünfte Opfer der Zirkusindustrie in diesem Jahr. Der Deutsche Tierschutzbund vermutet allerdings noch weitere Fälle. „Rambo“ wurde nur knapp 30 Jahre alt und bot seit Jahren ein Bild des Jammers. Dennoch musste das Tier weiter in der Manege auftreten.
Zirkuselefanten fristen auch heute noch ein trauriges Dasein: Ohne Möglichkeit arteigene Verhaltensweisen auszuleben, ohne ausreichende Sozialkontakte zu anderen Elefanten, ohne artgerechte Ernährung und mit dem ständigen Zwang, unnatürliche Mätzchen in der Manege zu zeigen. Diese gelingen nur mit dem Einsatz von „Hilfsmitteln“ wie etwa Stöcken und Elefantenhaken, was bereits mehrfach von Tierschützern dokumentiert wurde. Viele Tiere stehen auch heute noch stundenlang in Ketten und zeigen daher erhebliche Verhaltensstörungen. Nach Recherchen des Deutschen Tierschutzbundes und anderer Tierschutzorganisationen sind allein seit 1997 über 30 Elefanten in deutschen Zirkussen frühzeitig verstorben, die jüngsten erreichten nicht einmal ein Alter von 20 Jahren. Nicht wenige Tiere mussten aufgrund ihres desolaten körperlichen Zustands eingeschläfert werden.
Elefantensterben im Zirkus Krone
Der Deutsche Tierschutzbund, Landesverband Bayern e.V.
fordert ein dringendes Haltungsverbot für Wildtiere im Zirkus und macht auf seine Kampagne aufmerksam: „Befreie mich aus meiner Hölle!“
Nachdem erst vor zwei Monaten der Elefantenbulle Colonel Joe verstorben war, ist bei Zirkus Krone erneut ein Elefant verendet. Die afrikanische Elefantendame Sandrin verstarb nach vorliegenden Informationen vor längerer Zeit. Das Zirkusunternehmen hat den Vorfall offenbar bisher zu vertuschen versucht. Der Deutsche Tierschutzbund, Landesverband Bayern verlangt eine intensive Überprüfung der Hintergründe durch die Behörden. Anlässlich des tragischen Vorfalls erneuert der Verband seine Forderung nach einem Wildtierverbot.
Die offensichtlich schlechte Tierhaltung des nach eigenen Angaben „größten Zirkus Europas“ hat ein weiteres Opfer gefordert: Berichten zufolge starb bereits vor einigen Wochen die afrikanische Elefantenkuh Sandrin im Alter von nur 29 Jahren. Für den Deutschen Tierschutzbund ist der Vorfall ein weiterer Beleg für die vielfältigen Probleme, die eine Wildtierhaltung im Zirkus mit sich bringt.
Nach wie vor gastieren auch viele Wanderzirkusse in Deutschland, deren Betriebe Wildtiere mit sich führen, die besonders hohe Ansprüche an ihre Haltung und Unterbringung stellen. „In einem fahrenden Zirkusunternehmen ist eine verantwortbare Haltung von Wildtieren erst recht nicht möglich!“ betont Nicole Brühl vom Landesverband Bayern des Deutschen Tierschutzbundes e.V.
Traditionell sind in den meisten der über 300 in Deutschland umherreisenden Zirkusbetriebe dennoch wildlebende Tierarten zu sehen. Tiger, Löwen, Bären, Elefanten, Nashörner, Giraffen, Schlangen, Kängurus – die Palette an mitgeführten Tierarten ist groß.
Das Leid dieser Wildtiere ist enorm, denn sie wechseln nicht nur sehr oft den Auftrittsort, sondern verbringen die überwiegende Zeit in kleinen Käfigen, werden nur wenige Minuten am Tag beschäftigt, nur mangelhaft tierärztlich versorgt, da es bundesweit nur wenig spezialisierte Tierärzte für Wildtiere gibt oder der Zirkus sich die Behandlung finanziell nicht leisten kann, und, und, und…Die Folgen für die Tiere sind fatal:
Dieser Forderung schließt sich die Bayeriesche Tierschutzjugend an !

Eine Aktion der Bayerischen Tierschutzjugend
Bild:©BayerischeTierschutzjugend/mp
http://www.tierschutzjugend-hammelburg.de/index.php/berichte
Fühl Die wie ein Pferd


Eine Aktion des Deutschen Tierschutzbundes e.V. -
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Polizei findet Hundewelpen in Kofferraum!
Vergangene Donnerstagnacht hat die Polizei Feucht auf der A3 einen PKW aus Tschechien aufgehalten, in dessen Kofferraum sich 15 Hundewelpen befanden. Dabei handelte es sich um Hunde unterschiedlicher Rassen, wie z.B. Chihuahua, Cocker Spaniel, Schäferhund, Berner Sennen usw.
 Zu den 15 Welpen hatte der Fahrer nur 11 Tschechische Impfpässe (Nicht EU-Heimtierausweise und ver-mutlich Fälschungen) und einen Impfpass, der keinem der Hunde zugewiesen werden konnte.
Die Welpen befanden sich alle zusammengepfercht im Kofferraum des Pkws, ohne Wasser und Futter, und ohne Transportboxen. Zum Glück reagierte das Tierheim Feucht sofort und nahm alle 15 Hundewelpen auf, wo sie in Quarantäne genommen wurden. Da der Gesundheitszustand noch unklar ist werden die Kleinen jetzt erstmal von Tierärzten gründlich untersucht und ggf. medizinisch versorgt.

Ein Verfahren wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ist durch die Polizei eingeleitet worden. Allerdings wurde der Fahrer einen Tag nach seiner Festnahme wieder frei gelassen.
Dies ist leider kein Einzelfall, denn der Handel mit Welpen boomt, und nur selten werden die Händler wie hier auf frischer Tat ertappt. Immer wieder müssen Tierheime Hunde aufnehmen, die vom Zoll oder von der Poli-zei beschlagnahmt wurden. Und dies nicht nur im Grenzbereich oder an den Flughäfen, sondern bundesweit.

Allzu groß ist die Versuchung der Welpen-Mafia, schnelles Geld zu machen. So kostet die Heim- oder Mas-sentierzucht in Osteuropa nur wenige Euro pro Tier, während im Westen 250 oder 300 Euro nötig sind. Tier-schutz? Fehlanzeige, nur der Profit zählt. Allein in Tschechien werden schätzungsweise 30.000 Hunde für den Export „produziert", aber auch Belgien und die Niederlande gehören zum Kreis der Länder mit kommerziell ausgerichteten Hundezuchten.
„Fallen Sie nicht auf dubiose Kleinanzeigen oder Internetangebote herein. Denn die vermeintlichen Schnäpp-chen sind nicht nur auf Kosten der jungen Hunde erkauft, sondern auch äußerst kurzsichtig: Entgegen den Versprechungen der Händler sind die Welpen nicht geimpft. Es fehlen Begleitpapiere wie der Heimtieraus-weis und auch die Kennzeichnung oder Tätowierung. Zudem werden die Hunde meist viel zu früh vom Mut-tertier getrennt." Warnt Nicole Brühl, Präsidentin des Landesverbandes.

Viele Welpen sind zudem, auch durch die Strapazen der langen Transportfahrten, geschwächt und kaum überlebensfähig. Während verantwortungsbewusste Züchter junge Hunde frühestens nach der achten Woche vom Muttertier trennen, bleiben sie bei dem illegalen Tierhändler in der Regel nur zwei bis vier Wochen bei der Mutter. Die Folge: Massive Verhaltensprobleme der Tiere, zum Teil bis ins Erwachsenenalter.
"Das offensichtlich lukrative Geschäft mit den jungen Hunden führt auch zu erheblichem Leid bei den Zucht-hündinnen, die vielfach über Jahre hinweg als "Gebärmaschinen" missbraucht werden. Bitte, unterstützen Sie nicht dieses tierquälerische Geschäft, damit der Handel mit den hilflosen Welpen nicht weiter boomen kann!" Appelliert Nicole Brühl.
Wer den Hunden helfen möchte, kann dies am besten mit einer Spende tun.
Spendenkonto Nr. 10 12 011 bei der Sparkasse Nürnberg, BLZ 760 501 01,
Stichwort „Kofferraum-Welpen“
Auf der neue Website der Bayerischen Tierschutzjugend
finden Sie Informationen, Seminarangebote für Ihre Jugendlichen
und vieles mehr >>>> www.Bayerische Tierschutzjugend.de
Der LV-Bayern erinnert an die Dringlichkeit der Kastartionspflicht für Katzen !
Katzen können im Jahr zwei bis drei Mal jeweils vier bis sechs Junge bekommen, wenn sie nicht kastriert sind. Oftmals werden die ungewollten Welpen dann einfach in den Tierheimen abgegeben oder ausgesetzt. Und nur ein Teil dieser ausgesetzten Kätzchen hat Glück und landet im Tierheim, wo sie versorgt werden. Die anderen kämpfen draußen ums Überleben. Die große Anzahl frei lebender Katzen stellt die Tierschutzvereine und Kommunen gleichermaßen vor große, manchmal nahezu unlösbare - auch finanzielle - Aufgaben. „Die Situation in Bayern ist unverändert dramatisch!" betont Nicole Brühl.
Der Deutsche Tierschutzbund, Landesverband Bayern richtet nochmals an alle Katzenbesitzer den dringenden Appell, ihre Tiere frühzeitig beim Tierarzt kastrieren zu lassen. Darüber hinaus sollte jedes Haustier eindeutig mit einem Mikrochip gekennzeichnet und beim Deutschen Haustierregister® (www.registrier-dein-tier.de) kostenfrei eintragen werden. Nur so kann das Tier bei Verlust eindeutig identifiziert und an den Besitzer zurückgeführt werden.
Nach einer Umfrage des Landesverbandes haben die Mitgliedsvereine des Deutschen Tierschutzbundes Bayern im Jahr 2010 über 10.000 wildlebende Katzen in Bayern, überwiegend auf eigene Kosten kastrieren und medizinisch versorgen lassen. Die ohnehin sehr schwierige Aufgabe hat den Vereinen über eine halbe Million Euro gekostet und wurde zum grossteil von Ehrenamtlichen Helfern ausgeführt. Das Einfangen der wilden Katzen, ist immer mit großen Risiken verbunden. Viele Helfer werden gebissen und zerkratzt und landen oft mit einer Blutvergiftung im Krankenhaus. Außerdem schlagen sie sich oft viele Nächte um die Ohren, um den Katzen aufzulauern.
„Die Politik verlässt sich immer wieder sehr gerne auf die Gutmütigkeit der ehrenamtlichen Tierschützer. Deshalb fordern wir nach wie vor, auch in Bayern, dringend eine Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht für Katzen, “ betont Nicole Brühl. „Und bitte, bitte, liebe Katzenbesitzer, lassen Sie Ihre Katze kastrieren und registrieren. Damit wird ein Teil des Elends schon im Keim erstickt und dem Tierschutz kann damit auch schon sehr geholfen werden!“

Bild bitte anklicken Bild: wf
Fred Rai übergibt 4000 Unterschriften an den Deutschen Tierschutzbund
gegen lange Tiertransporte!
Der Deutsche Tierschutzbund fordert seit Jahren eine definitive zeitliche Begrenzung von Tiertransporten und unterstützt daher die Petition "8hours", initiiert von dem Europaabgeordneten Dan Jørgensen (DK) und dem Verein Animals' Angels.
Fred Rai, Westernsänger, Entertainer und Gründer des gewaltlosen Rai-Reitens, sammelte über 4000 Unterschriften, die er vergangenen Sonntag an Nicole Brühl, Präsidentin des Deutschen Tierschutzbundes, Bayern und Dr. Esther Müller, Fachreferentin des Deutschen Tierschutzbundes, feierlich, im Western City, in Dasing überreichte.
„Fred und ich kennen uns schon seit meiner Kindheit. Er war mit meiner Mutter gut befreundet und dadurch lernte ich bereits als Kind viel von ihm über das gewaltfreie Reiten. Ich freue mich sehr darüber, dass er uns in unserem Kampf gegen die langen Tiertransportzeiten unterstützt!“ Berichtet Nicole Brühl.

Bundesverdienstkreuz für Vizepräsidentin Tessy Lödermann!
Der Deutsche Tierschutzbund, Landesverband Bayern ist stolz verkünden zu dürfen, dass seine Vizepräsidentin Tessy Lödermann am vergangenen Montag den Bundesverdienstkreuz von Bayerns Umweltminister Markus Söder für ihr außergewöhnliches Engagement im Tierschutz verliehen bekommen hat.
Seit nun mehr drei Jahrzehnten kämpft Tessy Lödermann ehrenamtlich für den Schutz und die Rechte der Tiere. Sogar politisch setzte sie sich lange ein, um eine noch lautere Stimme für die Tiere zu bekommen und erwirkte damit erfolgreich mit einer Gesetzesinitiative die Aufnahme des Tierschutzes in die Bayerische Verfassung.
Als Vorsitzende des Garmischer Tierschutzvereins, baute Sie aus einer Ruine ein Tierheim auf, das in Deutschland seines Gleichen sucht.
Ihr Kampf reicht von A-Z, von Affen im Tierversuch, bis Zirkus mit Wildtieren, doch auch im Umweltschutz macht sie sich stark und kämpft für den Erhalt ihrer Heimat. Wenn es gilt den Schwächeren zu helfen oder zu unterstützen, ist Tessy Lödermann meist ganz vorne dabei und setzt sich unermüdlich ein.
„Wir sind unglaublich stolz auf unsere Tessy!“ Betont Nicole Brühl, Präsidentin des Landesverbandes Bayern. „Das Ehrenamt ist in unserer Gesellschaft so unendlich wichtig. Ohne Menschen wie Tessy, wäre der Tierschutz verloren, denn sie ist ein Mensch, die nicht immer nur redet, sondern selbst handelt und aktiv ist, ob Regen, Schneesturm oder in schwer zugänglichem Gelände, Tessy lässt sich durch nichts aufhalten, wenn ein Tier in Not ist.“
Am Montag bekam sie von Bayerns Umweltminister Markus Söder persönlich die Auszeichnung für ihr „vielseitiges Wirken um das Wohl der Allgemeinheit“ überreicht.
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