Der Deutsche Tierschutzbund ruft zur Abstimmung für den Deutschen Tierschutzpreis 2026 in der Kategorie „Publikumspreis“ auf. Fünf engagierte Nominierte stehen dabei zur Wahl. Bis zum 14. Oktober können Tierfreunde online unter www.tierschutzbund.de/publikumspreis für ihren Favoriten abstimmen. Der Gewinner wird am 19. November in Berlin im Rahmen der Verleihung des Deutschen Tierschutzpreises feierlich ausgezeichnet und erhält ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro. Unterstützt wird der Deutsche Tierschutzpreis von den Futtermarken Whiskas und Pedigree. Weitere Preisträger gibt es in den Kategorien „Lebenswerk“, „Stimme für die Tiere“ und „Nachwuchs“.
WeiterlesenTierschutzvereine senden Notruf an die Politik: „Bundesweite Kastrationspflicht muss kommen!“ In einem Brandbrief an die Bundesregierung fordert der Deutsche Tierschutzbund zusammen mit allen Landestierschutzverbänden und 775 Mitgliedsvereinen eine bundesweite Kastrationspflicht für Katzen mit unkontrolliertem Freilauf. Diese stellt den entscheidenden Schlüssel dar, um die Population der Millionen Straßenkatzen in Deutschland langfristig zu reduzieren, Tierleid zu verhindern sowie Tierschutzvereine zu entlasten. Den Brandbrief übergaben die Tierschützer heute in Berlin an die Bundestierschutzbeauftragte und Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeslandwirtschaftsministerium, Silvia Breher.
WeiterlesenMit Blick auf den Welttierschutztag am 4. Oktober ruft der Deutsche Tierschutzbund das diesjährige Motto „Gemeinsam gegen Katzenleid“ aus. Mit einer Aktion appelliert der Verband deshalb an die Bevölkerung, sich für die Millionen Straßenkatzen in Deutschland starkzumachen. Dabei reicht bereits eine Minute aus, um gemeinsam ein starkes Signal für eine bundesweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen zu setzen und damit gegen das Leid der Straßenkatzen vorzugehen.
WeiterlesenViele Hunde und Katzen tragen heute einen Mikrochip. Dennoch können zahlreiche Fundtiere ihren Haltern nicht zugeordnet werden, weil sie nie registriert wurden. Mit der Kampagne „Nur registriert findet dein Tier zurück zu dir.“ macht FINDEFIX, das Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes, auf diese oft unterschätzte Lücke aufmerksam und ruft Tierhalter dazu auf, ihre Tiere kostenlos registrieren zu lassen.
WeiterlesenVor einem Jahr, am 27. August 2025, wurde Silvia Breher zur Beauftragten der Bundesregierung für Tierschutz berufen. Seit dem 1. September 2025 ist sie im Amt. Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, zieht Bilanz:
WeiterlesenDie EU-Kommission hat in ihrer Stellungnahme Kritik am Entwurf des deutschen Tierhaltungskennzeichnungsgesetz vorgelegt: Das geplante Gesetz benachteilige ausländische Marktteilnehmer erheblich und schränke dadurch den freien Warenverkehr des Binnenmarktes unverhältnismäßig ein. Ob der Verbraucherschutz durch das Gesetz gestärkt würde, sei zweifelhaft. Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, kommentiert:
WeiterlesenDer Deutsche Tierschutzbund stellt ab morgen sein eigenes Online-Spiel auf der weltgrößten Spielemesse Gamescom in Köln (26.-30.8.) vor. „Animal Rescue Tycoon“ ist eine kostenlos zugängliche Map des Online-Spiele-Universums Fortnite. Die Spielmissionen beruhen auf echten Erfahrungen und der fachlichen Expertise des Deutschen Tierschutzbundes und seiner Mitgliedsvereine. Besucher der Gamescom können "Animal Rescue Tycoon" am Stand des Dachverbands testen und dabei den Alltag vieler Tierrettungsvereine in Deutschland erstmals spielerisch erkunden. Wer spielt, leistet direkt Unterstützung für professionelle Tierschutzarbeit: Pro Spielminute wird die Arbeit des Deutschen Tierschutzbundes unterstützt.
WeiterlesenDie Ergebnisse eines Forschungsprojekts unter der Leitung des Deutschen Tierschutzbundes zeigen, dass Animal Hoarding deutlich häufiger vorkommt als bislang bekannt. Für das Jahr 2023 wurden bundesweit 343 Fälle gemeldet – statistisch fast jeden Tag einer. Durchschnittlich waren 47,5 Tiere pro Fall betroffen. Damit liegen erstmals belastbare bundesweite Zahlen zum Ausmaß der „Tiersammelsucht“ in Deutschland vor. Das interdisziplinäre Forschungsprojekt hat der Deutsche Tierschutzbund gemeinsam mit dem Bundesverband der beamteten Tierärzte, der Forschungsgruppe Mensch-Tier-Beziehung der TU Dresden und dem Verein TierSucht durchgeführt.
WeiterlesenDie Situation für Straßenhunde in der Türkei spitzt sich weiter zu. Seit der umstrittenen Gesetzesänderung im August 2024 werden Straßenhunde verstärkt eingefangen und in kommunale Tierheime gebracht. Wie der dem Deutschen Tierschutzbund angeschlossene Verein Datça Dogs – Hilfe für die Straßentiere in Datça e.V. aktuell berichtet, ist die zuständige Gemeinde mit der Zahl der Hunde überfordert. Im städtischen Tierheim seien zu viele Tiere auf engem Raum untergebracht und der prallen Sonne ausgesetzt. Die vorhandenen Kapazitäten reichen nicht aus, um die Tiere angemessen zu versorgen.
WeiterlesenDie Hitzewelle macht Wildtieren in Deutschland zu schaffen. Besonders der Mangel an Wasser ist dramatisch: Viele natürliche Wasserstellen sind ausgetrocknet und stehen den Tieren nicht mehr zur Verfügung. Der Deutsche Tierschutzbund appelliert deshalb an die Bevölkerung, Wildtieren mit einfachen Maßnahmen durch die heißen Tage zu helfen.
WeiterlesenDer Deutsche Tierschutzbund kritisiert die Forderung des Deutschen Bauernverbandes, die Fristen für den Umbau von Deck- und Abferkelbereichen an noch ausstehende EU-Vorgaben anzupassen. Kastenstände schränken Sauen massiv in ihren natürlichen Bewegungen und Verhaltensweisen ein. Dabei gelten in Deutschland bereits lange Übergangsfristen: Im Deckzentrum müssen Kastenstände ab 2029 abgeschafft werden, im Abferkelbereich soll die Fixierung von Sauen ab 2036 nur noch für maximal fünf Tage möglich sein. Dazu kommentiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes:
WeiterlesenTierschutzbund fordert Tiertransportverbot Angesichts der Hitze und des zunehmenden Lkw-Verkehrs warnt der Deutsche Tierschutzbund vor den Gefahren für Tiere auf Transporten. Weil wegen des niedrigen Wasserstands auf deutschen Flüssen mehr Güter auf die Straße verlagert werden, drohen zusätzliche Staus. Der Deutsche Tierschutzbund fordert Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer und Bundesverkehrsminister Steffen Bilger deshalb auf, während der Hitzeperiode umgehend ein bundesweites Verbot von Lebendtiertransporten zu verhängen.
WeiterlesenMit der heute auf HBO Max startenden Dokumentationsserie „Monsters of God“ rückt der globale Handel mit Reptilien in den Fokus der Öffentlichkeit. Der Deutsche Tierschutzbund begrüßt die Aufmerksamkeit für das Thema und weist darauf hin, dass Deutschland keineswegs nur Zuschauer ist: Über 1.500 verschiedene Reptilienarten werden hierzulande gehandelt. Deutschland gilt zudem als einer der wichtigsten Absatzmärkte für Wildtiere weltweit und als größter Importeur CITES-geschützter Reptilienarten innerhalb der EU. Studien zeigen, dass der Handel mit und die Privathaltung von Wildtieren mit erheblichen Tier- und Artenschutzproblemen verbunden sind.
WeiterlesenZum Weltkatzentag am 8. August veröffentlicht der Deutsche Tierschutzbund seinen neuen „Großen Katzenschutzreport“ und schlägt Alarm: Das Leid der Straßenkatzen in Deutschland hat ein dramatisches Ausmaß erreicht. Tierschutzvereine sind bundesweit am Limit. Der Verband fordert die Bundesregierung deshalb erneut auf, eine bundesweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen einzuführen. Rückenwind erhält diese Forderung aus der Bevölkerung: Eine Mehrheit der Katzenhalter befürwortet eine entsprechende Regelung.
WeiterlesenDer Deutsche Tierschutzbund hat Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer in einem Schreiben aufgefordert, das Kopfüberfangen von Hühnern in Deutschland zu beenden. Jährlich sind hierzulande mehr als 600 Millionen Hühner von dieser Fangmethode betroffen. Anlass für die Forderung ist ein aktuelles Urteil des höchsten niederländischen Verwaltungsgerichts. Dieses stellt klar, dass die bislang geduldete Praxis nicht mit den europäischen Tierschutzvorgaben vereinbar ist. Die niederländische Geflügelwirtschaft muss das tierschutzwidrige Kopfüberfangen bis zum 1. Januar 2027 einstellen - sonst drohen Geldstrafen bis zu 60.000 Euro. Da die Entscheidung auf europäischem Recht beruht, sieht der Deutsche Tierschutzbund nun auch die Bundesregierung in der Pflicht, die geltenden Vorgaben konsequent umzusetzen.
WeiterlesenDeutscher Tierschutzbund fordert Konsequenzen aus Putenurteil Die vorgelegte schriftliche Begründung zum wegweisenden „Putenurteil“ des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG) erhöht den Druck auf die Bundesregierung, verbindliche Haltungsanforderungen für Puten zu schaffen. Der Deutsche Tierschutzbund sieht sich in seiner langjährigen Kritik an der konventionellen Putenhaltung bestätigt und fordert Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer auf, die notwendigen Regelungen zügig auf den Weg zu bringen.
WeiterlesenBündnis startet Petition gegen die Pläne der Bundesregierung und ruft zur Unterzeichnung auf Die Bundesregierung plant ein eigenständiges Gesetz für Tierversuche. Im Rahmen des im Koalitionsvertrag angekündigten Innovationsfreiheitsgesetzes sollen die Regelungen zu Tierversuchen aus dem Tierschutzgesetz herausgelöst und künftig in einem eigenen Gesetz zusammengefasst werden. Ethische und rechtliche Schranken gegen das Zufügen von Schmerzen, Leiden und Schäden sowie gegen die Tötung aus rein wirtschaftlichen Gründen, die derzeit im Tierschutzgesetz verankert sind, könnten damit entfallen. Ein Bündnis von zehn Tierschutzorganisationen hatte daher bereits Anfang Februar eine Bundestagspetition gegen das Vorhaben eingereicht, die jetzt zur öffentlichen Mitzeichnung freigeschaltet wurde. Bis zum 31. August 2026 könn…
WeiterlesenDie Bundesregierung berät heute über das sogenannte Bürokratierückbaugesetz. Im aktuellen Entwurf ist auch vorgesehen, die bereits beschlossene Prämie für die Weidehaltung von Milchkühen zu streichen. Der Deutsche Tierschutzbund kritisiert das Vorhaben und fordert die Koalition aus CDU/CSU und SPD auf, die geplante Streichung zurückzunehmen und die beschlossene Öko-Regelung umsetzen. Der Verband weist darauf hin, dass tierschutzgerechte Rinderhaltung nur mit Zugang zu einer Weide möglich sei. Für immer weniger Rinder ist dies allerdings die Realität.
WeiterlesenAm 9. Juli befasst sich der Deutsche Bundestag in erster Lesung mit dem Gesetzentwurf zur punktuellen Änderung des Tierschutzgesetzes. Vorgesehen ist eine verpflichtende Videoüberwachung in Schlachthöfen, die einen Tierschutzbeauftragten benennen müssen. Damit wären nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums lediglich rund 230 der etwa 4.000 Schlachteinrichtungen in Deutschland erfasst. Der Deutsche Tierschutzbund kritisiert diese Einschränkung scharf und appelliert an die Abgeordneten, den Gesetzentwurf im parlamentarischen Verfahren umfassend nachzubessern. Darüber hinaus fordert der Verband, die Novellierung für längst überfällige Verbesserungen im Tierschutz zu nutzen.
WeiterlesenDas Bundeskabinett verabschiedet am 8. Juli den Entwurf des Bundeshaushalts. Auch für 2027 sind darin - anders als im Koalitionsvertrag angekündigt - keine Investitionshilfen für Tierheime vorgesehen. Dazu kommentiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes:
WeiterlesenDer Deutsche Tierschutzbund hat das Bundesministerium der Verteidigung in einem Schreiben aufgefordert, in der wehrmedizinischen Forschung und Ausbildung konsequent auf tierversuchsfreie Methoden umzusteigen. Anlass ist die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke „Versuchstiere bei der Bundeswehr“, in der aufgrund anhaltender geopolitischer Spannungen mit einem Anstieg von Tierversuchsvorhaben gerechnet wird.
WeiterlesenDeutscher Tierschutzbund fordert mehr Verantwortung in der Heimtierhaltung auch in Deutschland Fehler in der Heimtierhaltung, Tierleid, Überforderung und die spätere Abgabe von Tieren im Tierheim resultieren häufig aus mangelndem Wissen. Hundehalter in Österreich müssen daher ab dem 1. Juli ihre Sachkunde nachweisen; für die Haltung von Reptilien, Amphibien und bestimmten Papageienvögeln ist dies bereits länger vorgeschrieben. In Deutschland gibt es dagegen keine bundeseinheitliche Vorgabe. Der Deutsche Tierschutzbund fordert deshalb einen verpflichtenden, theoretischen Sachkundenachweis vor der Anschaffung eines Tieres - unabhängig von der Tierart.
WeiterlesenDelfinshows, Erinnerungsfotos mit Wildtieren oder Ritte auf Elefanten und Kamelen gehören in vielen Urlaubsorten zum touristischen Angebot. Was für Reisende wie ein besonderes Erlebnis wirkt, ist für die beteiligten Tiere häufig mit Leid verbunden. Darauf macht der Deutsche Tierschutzbund aufmerksam und ruft Urlauber dazu auf, tierbezogene Attraktionen zu meiden.
WeiterlesenDeutscher Tierschutzbund fordert: Tierquälerei konsequent ahnden Der Fall des grausam gequälten und strangulierten Hundes „Jette“, der derzeit bundesweit für Entsetzen sorgt, macht aus Sicht des Deutschen Tierschutzbundes deutlich, dass Tierquälerei in Deutschland konsequenter verfolgt und bestraft werden muss.
WeiterlesenTierschutzbund: „Chance nutzen, Lücken schließen!“ Der Bundesrat gibt morgen seine Stellungnahme zur 5. Änderung des Tierschutzgesetzes ab, mit der die Videoüberwachung auf größeren Schlachthöfen verpflichtend eingeführt werden soll. Der Deutsche Tierschutzbund hatte bereits gefordert, die Pflicht auf alle Schlachthöfe auszuweiten. Zugleich unterstützt der Verband die Empfehlungen der Länder, das Tierschutzgesetz sowie die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung umfassend zu überarbeiten. Die Bundesregierung solle dafür an die Novelle anknüpfen, die die Ampelkoalition 2024 erarbeitet hatte und welche nur aufgrund des vorzeitigen Koalitionsendes nicht mehr verabschiedet wurde.
WeiterlesenViele Menschen begegnen im Sommerurlaub erstmals bewusst Straßenkatzen – etwa in Griechenland, Kroatien, Italien oder der Türkei. Dadurch entsteht oft der Eindruck, Straßenkatzen seien vor allem ein Problem anderer Länder. Doch auch in Deutschland kämpfen mehrere Millionen Katzen ohne menschliche Fürsorge auf der Straße ums Überleben - die Tiere leben im Verborgenen. Ihr Leid hat sich zu einem der größten unbemerkten Tierschutzprobleme im Land entwickelt.
WeiterlesenAm 11. Juni lädt der Deutsche Tierschutzbund anlässlich des Aktionstagstages „Kollege Hund“ Unternehmen dazu ein, Hunde am Arbeitsplatz willkommen zu heißen. Mit der Initiative möchte der Verband zusammen mit der Futtermarke Cesar für mehr Akzeptanz von Hunden in der Arbeitswelt werben. Denn wenn Vierbeiner ihre Menschen zur Arbeit begleiten dürfen, profitieren beide Seiten: Hunde müssen weniger Zeit allein verbringen und Beschäftigte erleben häufig ein entspannteres und kommunikativeres Arbeitsumfeld.
WeiterlesenBundesregierung will Schutzmechanismen für Versuchstiere aushebeln – Breiter Widerstand von Tierschutzorganisationen Millionen von Tieren in deutschen Laboren droht eine massive Schwächung ihres Schutzstatus. Die Bundesregierung beabsichtigt, mit einem „Tierversuchsgesetz“ ein eigenständiges Gesetz zu schaffen, in dem zukünftig die Regelungen zu Tierversuchen festgeschrieben sind – losgelöst vom Tierschutzgesetz. Zentrale rechtliche Schranken gegen das Zufügen von Schmerzen, Leiden und Schäden und das Töten aus wirtschaftlichen Gründen, die derzeit im Tierschutzgesetz verankert sind, könnten so entfallen. Der Deutsche Tierschutzbund schlägt gemeinsam mit insgesamt acht Tierschutzorganisationen Alarm. In einer beim Petitionsausschuss eingereichten, aber noch nicht veröffentlichten Petition fordern sie d…
WeiterlesenAngesichts der hohen Temperaturen warnt der Deutsche Tierschutzbund vor den potenziellen Gefahren für Haus- und Wildtiere. Viele Tiere können ihre Körpertemperatur nicht durch Schwitzen regulieren. Sie leiden daher besonders unter Hitze und Trockenheit.
WeiterlesenDer Deutsche Tierschutzbund hat Klage gegen die Bundesrepublik, vertreten durch das Bundeslandwirtschaftsministerium, namentlich Bundesminister Alois Rainer, beim Verwaltungsgericht Köln eingereicht. Hintergrund ist die seit Jahren unzureichende Unterstützung von Tierheimen und tierheimähnlichen Einrichtungen durch den Bund. Nachdem die Bundesregierung trotz entsprechender Zusagen im Koalitionsvertrag erneut keine Mittel im Bundeshaushalt 2026 bereitgestellt hatte, sehe sich der Verband zu diesem rechtlichen Schritt gezwungen. Mit der Verpflichtungsklage betritt der Deutsche Tierschutzbund juristisches Neuland. Ziel ist es, erstmals gerichtlich klären zu lassen, ob der Bund aufgrund des Staatsziels Tierschutz im Grundgesetz verpflichtet ist, den praktischen Tierschutz auch finanziell zu unterstützen.
WeiterlesenDer Deutsche Tierschutzbund kritisiert, dass die Bundesregierung keine Angaben über die Zahl der „Falltiere“ in der deutschen Landwirtschaft machen kann. Auf eine Kleine Anfrage (Drucksache 21/4071) zu den Sterblichkeitsraten von Schweinen, Hühnern und Co. erklärte die Bundesregierung, entsprechende Daten lägen ihr nicht vor. Damit fehlt – mit Ausnahme von Rindern, bei denen jährlich etwa 500.000 Tiere verenden – ein grundlegender Überblick darüber, wie viele Tiere, die für die Lebensmittelproduktion gehalten werden, die Schlachtung gar nicht erst erreichen, sondern verenden oder notgetötet werden müssen.
WeiterlesenDer illegale Heimtierhandel bleibt ein gravierendes Problem. Laut einer aktuellen Auswertung des Deutschen Tierschutzbundes wurden im vergangenen Jahr 2025 mindestens 2.250 Tiere in 257 Fällen entdeckt. In den meisten Fällen wurden Hunde illegal gehandelt. Die tatsächliche Zahl dürfte jedoch weitaus höher liegen, da viele Fälle unentdeckt bleiben. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl an Fällen sowie die Anzahl illegal gehandelter Tiere wieder gestiegen - und damit auch das Leid der Tiere, die oft unter tierschutzwidrigsten Bedingungen gezüchtet und häufig viel zu jung und damit illegal transportiert werden.
WeiterlesenDas Europäische Parlament wird heute in einer finalen Abstimmung über die EU-Verordnung zum Wohlergehen von Hunden und Katzen entscheiden – das sogenannte „Cats and Dogs-Proposal“. Der Deutsche Tierschutzbund, der den Prozess in den vergangenen zweieinhalb Jahren intensiv begleitet hat, begrüßt die Verordnung als einen „Meilenstein für den Tierschutz in Europa“. Sie verpflichtet die EU-Mitgliedstaaten, unter anderem konkrete Anforderungen zu Haltung, Zucht und Handel von Hunden und Katzen einzuführen. Die Verordnung soll in zwei Jahren in Kraft treten.
WeiterlesenZukunftsweisende Forschung ohne Tierversuche – neue Kino-Dokumentation zeigt wichtige Ansätze Zum Internationalen Tag des Versuchstiers am 24. April fordert der Deutsche Tierschutzbund tierversuchsfreie Wissenschaft massiv zu fördern und den Ausstieg aus Tierversuchen einzuleiten. Leid und Tod von jährlich Millionen Tieren, die in Versuchen zum Einsatz kommen oder als sogenannte Überschusstiere getötet werden, könnte so ein Ende haben. In den Laboren der Zukunft entwickeln visionäre Forscher bereits Technologien, die präzisere Ergebnisse liefern als Tierversuche – das zeigt der neue Kinofilm „Future Science“ und gibt damit einen entscheidenden Impuls.
WeiterlesenIn der EU gesetzlich vorgeschriebene Giftigkeitstests setzen Tiere extremem Leid aus: Neue, erschütternde Undercover-Aufnahmen dokumentieren den grausamen Alltag in Tierversuchs-Laboren. Der Deutsche Tierschutzbund fordert gemeinsam mit weiteren europäischen Tierschutzorganisationen einen dringend notwendigen Wandel hin zu einer tierversuchsfreien Wissenschaft.
WeiterlesenDie gestiegenen Kosten für tiermedizinische Behandlungen bringen Tierheime in eine schwierige Lage. Immer mehr Tierhalter suchen bei Tierheimen nach finanzieller Unterstützung für tierärztliche Behandlungen, während gleichzeitig mehr Tiere aus finanziellen Gründen abgegeben oder ausgesetzt werden. Dies zeigen Ergebnisse einer Umfrage des Deutschen Tierschutzbundes. Die Tierheime stehen unter wirtschaftlichem Dauerdruck, während die politische Unterstützung vom Bund fehlt, wie der Deutsche Tierschutzbund kritisiert.
WeiterlesenEine aktuelle Untersuchung der Pariser Universität Sorbonne* zeigt erstmals umfassend: Die massenhafte Jagd auf heimische Wildtiere wie Füchse, Marder oder Rabenvögel ist nicht nur sehr kostspielig, sondern sowohl als Mittel der Bestandsregulierung als auch zur Vermeidung von Schäden wirkungslos und ökonomisch ineffizient. Vielmehr scheinen die Tötungen zerstörerisch in wichtige Öko-Prozesse einzugreifen. Der Deutsche Tierschutzbund bewertet die französische Studie als wegweisende Analyse, die der Argumentation der Jägerschaft auch hierzulande jegliche Grundlage entzieht. Der Verband ruft zum Umdenken im Umgang mit Wildtieren auf: Statt pauschaler Bejagung brauche es ein umfassendes evidenzbasiertes Wildtiermanagement unter Einbezug ökologischer, finanzieller und ethischer Aspekte, das auf Prävention und Vergrämung setze.
WeiterlesenMähroboter stellen für Igel, aber auch für Reptilien und Amphibien eine erhebliche Gefahr dar. Die Geräte erkennen die Tiere nur unzureichend und verletzen sie zum Teil schwer. Zwölf Tier-, Natur- und Artenschutzorganisationen haben sich deshalb mit einem offenen Brief an den Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer sowie den Bundesumweltminister Carsten Schneider gewandt: Sie fordern ein bundesweites Nachtfahrverbot für Mähroboter. Dies hatte kürzlich auch der Deutsche Städtetag gefordert.
WeiterlesenViele Legehennen leiden unter tierschutzwidrigen Haltungsbedingungen – auch, wenn die Käfighaltung seit Jahresbeginn verboten ist. Zu Ostern empfiehlt der Deutsche Tierschutzbund auf die Haltungsform zu achten. Boden-, Freiland- und Biohaltung unterscheiden sich deutlich. So haben etwa Hennen in der gängigen Bodenhaltung keinerlei Auslauf im Freien. Grundsätzlich bleibt der konsequenteste Weg zu mehr Tierschutz, Eier vom Speiseplan zu streichen.
WeiterlesenDeutscher Tierschutzbund: „Schwarzer Tag für den Tier- und Artenschutz!“ Anlässlich der finalen Abstimmung des Bundesrats über die Aufnahme des Wolfs ins Bundesjagdgesetz am morgigen Freitag (27.3.), appelliert der Deutsche Tierschutzbund an die Länder, die letzte Chance zu nutzen, um den tierschutzwidrigen Entwurf zumindest um die problematischsten Punkte abzumildern. Für den Verband markiert die Abstimmung einen schwarzen Tag für den Tier- und Artenschutz. Die Eröffnung der Jagd auf den Wolf sei Symbol für tief populistische Kampagnenpolitik, die Lobbyinteressen über Wissenschaft, EU-Recht und im Grundgesetz verankerte Werte stelle. Sobald das Gesetz in Kraft tritt, sind die Bundesländer für die Umsetzung über ihre jeweiligen Landesjagdgesetze zuständig, viele haben dafür bereits Vorkehrungen get…
WeiterlesenDer Deutsche Tierschutzbund befürchtet eine Flut sogenannter „Frühjahrskätzchen“, die in den kommenden Wochen viele Tierheime an ihre Belastungsgrenzen bringen könnte. Gleichzeitig sterben unzählige Kitten von Straßenkatzen unbemerkt und im Verborgenen. Der Verband fordert daher erneut mit Nachdruck eine bundesweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen.
WeiterlesenFraglich bleiben: Verbleib ausgedienter Rennpferde unklar übermäßiger Peitscheneinsatz Der Deutsche Tierschutzbund hat die öffentlichen Statistiken der letzten Jahre des deutschen Galopprennsports und die Rennberichte für das Jahr 2025 ausgewertet und erneut erhebliche Tierschutzprobleme festgestellt. Besonders besorgniserregend sind die unklaren Verbleibe ausgedienter Rennpferde und die steigende Zahl von tierschutzrelevanten Zwischenfällen wie unsachgemäßem Peitscheneinsatz und Lahmheiten. Der Deutsche Tierschutzbund fordert mehr Transparenz und setzt sich für ein Ende des Galopprennsports ein.
WeiterlesenDer Deutsche Tierschutzbund reagiert mit großer Besorgnis auf den jüngsten Tollwutfall bei einem Hund, der in einem deutschen Tierheim untergebracht wurde. Der Vorfall verdeutlicht auf dramatische Weise die Gefahr von illegalen und unseriösen Tierimporten. In einem Brief an Bundesminister Alois Rainer macht der Deutsche Tierschutzbund auf die Risiken genauso wie auf die resultierende Belastung der Tierheime aufmerksam. Im Namen seiner 750 angeschlossenen Tierschutzvereine und 550 Tierheime fordert der Deutsche Tierschutzbund von der Bundesregierung Maßnahmen, um den unzureichend geregelten Tierhandel zu regulieren und die Situation der Tierheime nachhaltig zu verbessern.
WeiterlesenDurch die öffentlichkeitswirksame Initiative von Content Creator Nathan Goldblat hat die Tötung von Straßenhunden in Rumänien in den letzten Wochen große Aufmerksamkeit in den sozialen Medien erlangt. Eine TV-Dokumentation wird folgen. Doch die thematisierte Problematik ist keineswegs neu. Der Deutsche Tierschutzbund setzt sich gemeinsam mit seinem Mitgliedsverein Tierhilfe Hoffnung seit zehn Jahren unermüdlich gegen die Hundetötungen in Rumänien ein.
WeiterlesenTrotz 1,5 Millionen Unterschriften für ein Verbot der Pelztierzucht und des Pelzhandels in der EU ignoriert die Europäische Kommission weiterhin die klare Mehrheit der EU-Bürgerinnen und Bürger. Tierschutzorganisationen aus ganz Europa, darunter der Deutsche Tierschutzbund, fordern nun die Kommission auf, endlich zu handeln. Dies machten sie heute bei einer Protestaktion des internationalen Bündnisses “Fur Free Alliance“ in Brüssel deutlich. Die Europäische Bürgerinitiative „Fur Free Europe“ hatte 2023 eine Rekordzahl an Unterschriften für ein Ende der Pelzindustrie gesammelt. Eine finale Antwort der Kommission steht bisher aus, wird nun aber für März erwartet.
WeiterlesenVerbindliche Vorgaben zur Haltung von Puten fehlen in Deutschland bis heute – auf diese Lücke im Tierschutzrecht weist der Deutsche Tierschutzbund hin. Im Rahmen der Überarbeitung der EU-Tierschutzgesetzgebung hat die EFSA (European Food Safety Authority) nun eine wissenschaftliche Empfehlung zu Puten veröffentlicht: Die europäische Behörde, die die Sicherheit von Lebens- und Futtermitteln überwacht, hat die Tierschutzprobleme in der Putenhaltung analysiert und empfiehlt konkrete Maßnahmen.
WeiterlesenZur möglichen Aufnahme des Wolfs ins Bundesjagdgesetz verhandelt der Bundesrat am Freitag über diverse Änderungsanträge der Länder, aus denen eine deutliche Kritik am Vorgehen der Bundesregierung und dem vorgelegten Gesetzesentwurf hervorgeht. Der Deutsche Tierschutzbund begrüßt und unterstreicht die Kritikpunkte, zeigt sich gleichzeitig aber auch enttäuscht: Auch der Bundesrat hinterfrage nicht im Grundsatz, ob die Jagd auf Wölfe überhaupt legalisiert werden sollte. Zumindest müsse nun der Entwurf in seiner aktuellen rechtswidrigen Fassung verhindert werden. Die Populationen bräuchten auch weiterhin umfassenden Schutz.
WeiterlesenAnlässlich der morgigen Beratung im Deutschen Bundestag zur zweiten Änderung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes kritisiert der Deutsche Tierschutzbund die politische Fixierung auf ein Instrument, das den Tierschutz nicht verbessert. Durch die Gesetzesänderung ist eine erneute Verschiebung der staatlichen Tierhaltungskennzeichnung auf den 1. Januar 2027 vorgesehen. Der Deutsche Tierschutzbund verweist auf die enormen Defizite im Tierschutzrecht und stellt klar, dass die Kennzeichnung ohne grundlegende Reform und eine langfristige Strategie für den Umbau der landwirtschaftlichen Tierhaltung wirkungslos bleibe.
WeiterlesenDer Bundestag diskutiert heute die Aufnahme des Wolfs ins Bundesjagdgesetz. Mit dem vorliegenden Entwurf will das Kabinett nicht nur die Jagd auf die geschützten Tiere in Deutschland legalisieren, sondern insbesondere auch die gezielte Tötung von Wolfswelpen zulassen. Der Deutsche Tierschutzbund zeigt sich entsetzt: Statt erprobter Lösungen für ein langfristig gutes Zusammenleben zu stärken, setze die Regierung auf Angstrhetorik und Symbolpolitik. Der Abschuss von Jungtieren sei ethisch inakzeptabel.
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