Der illegale Heimtierhandel bleibt ein gravierendes Problem. Laut einer aktuellen Auswertung des Deutschen Tierschutzbundes wurden im vergangenen Jahr 2025 mindestens 2.250 Tiere in 257 Fällen entdeckt. In den meisten Fällen wurden Hunde illegal gehandelt. Die tatsächliche Zahl dürfte jedoch weitaus höher liegen, da viele Fälle unentdeckt bleiben. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl an Fällen sowie die Anzahl illegal gehandelter Tiere wieder gestiegen - und damit auch das Leid der Tiere, die oft unter tierschutzwidrigsten Bedingungen gezüchtet und häufig viel zu jung und damit illegal transportiert werden.
WeiterlesenDas Europäische Parlament wird heute in einer finalen Abstimmung über die EU-Verordnung zum Wohlergehen von Hunden und Katzen entscheiden – das sogenannte „Cats and Dogs-Proposal“. Der Deutsche Tierschutzbund, der den Prozess in den vergangenen zweieinhalb Jahren intensiv begleitet hat, begrüßt die Verordnung als einen „Meilenstein für den Tierschutz in Europa“. Sie verpflichtet die EU-Mitgliedstaaten, unter anderem konkrete Anforderungen zu Haltung, Zucht und Handel von Hunden und Katzen einzuführen. Die Verordnung soll in zwei Jahren in Kraft treten.
WeiterlesenZukunftsweisende Forschung ohne Tierversuche – neue Kino-Dokumentation zeigt wichtige Ansätze Zum Internationalen Tag des Versuchstiers am 24. April fordert der Deutsche Tierschutzbund tierversuchsfreie Wissenschaft massiv zu fördern und den Ausstieg aus Tierversuchen einzuleiten. Leid und Tod von jährlich Millionen Tieren, die in Versuchen zum Einsatz kommen oder als sogenannte Überschusstiere getötet werden, könnte so ein Ende haben. In den Laboren der Zukunft entwickeln visionäre Forscher bereits Technologien, die präzisere Ergebnisse liefern als Tierversuche – das zeigt der neue Kinofilm „Future Science“ und gibt damit einen entscheidenden Impuls.
WeiterlesenIn der EU gesetzlich vorgeschriebene Giftigkeitstests setzen Tiere extremem Leid aus: Neue, erschütternde Undercover-Aufnahmen dokumentieren den grausamen Alltag in Tierversuchs-Laboren. Der Deutsche Tierschutzbund fordert gemeinsam mit weiteren europäischen Tierschutzorganisationen einen dringend notwendigen Wandel hin zu einer tierversuchsfreien Wissenschaft.
WeiterlesenDie gestiegenen Kosten für tiermedizinische Behandlungen bringen Tierheime in eine schwierige Lage. Immer mehr Tierhalter suchen bei Tierheimen nach finanzieller Unterstützung für tierärztliche Behandlungen, während gleichzeitig mehr Tiere aus finanziellen Gründen abgegeben oder ausgesetzt werden. Dies zeigen Ergebnisse einer Umfrage des Deutschen Tierschutzbundes. Die Tierheime stehen unter wirtschaftlichem Dauerdruck, während die politische Unterstützung vom Bund fehlt, wie der Deutsche Tierschutzbund kritisiert.
WeiterlesenEine aktuelle Untersuchung der Pariser Universität Sorbonne* zeigt erstmals umfassend: Die massenhafte Jagd auf heimische Wildtiere wie Füchse, Marder oder Rabenvögel ist nicht nur sehr kostspielig, sondern sowohl als Mittel der Bestandsregulierung als auch zur Vermeidung von Schäden wirkungslos und ökonomisch ineffizient. Vielmehr scheinen die Tötungen zerstörerisch in wichtige Öko-Prozesse einzugreifen. Der Deutsche Tierschutzbund bewertet die französische Studie als wegweisende Analyse, die der Argumentation der Jägerschaft auch hierzulande jegliche Grundlage entzieht. Der Verband ruft zum Umdenken im Umgang mit Wildtieren auf: Statt pauschaler Bejagung brauche es ein umfassendes evidenzbasiertes Wildtiermanagement unter Einbezug ökologischer, finanzieller und ethischer Aspekte, das auf Prävention und Vergrämung setze.
WeiterlesenMähroboter stellen für Igel, aber auch für Reptilien und Amphibien eine erhebliche Gefahr dar. Die Geräte erkennen die Tiere nur unzureichend und verletzen sie zum Teil schwer. Zwölf Tier-, Natur- und Artenschutzorganisationen haben sich deshalb mit einem offenen Brief an den Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer sowie den Bundesumweltminister Carsten Schneider gewandt: Sie fordern ein bundesweites Nachtfahrverbot für Mähroboter. Dies hatte kürzlich auch der Deutsche Städtetag gefordert.
WeiterlesenViele Legehennen leiden unter tierschutzwidrigen Haltungsbedingungen – auch, wenn die Käfighaltung seit Jahresbeginn verboten ist. Zu Ostern empfiehlt der Deutsche Tierschutzbund auf die Haltungsform zu achten. Boden-, Freiland- und Biohaltung unterscheiden sich deutlich. So haben etwa Hennen in der gängigen Bodenhaltung keinerlei Auslauf im Freien. Grundsätzlich bleibt der konsequenteste Weg zu mehr Tierschutz, Eier vom Speiseplan zu streichen.
WeiterlesenDeutscher Tierschutzbund: „Schwarzer Tag für den Tier- und Artenschutz!“ Anlässlich der finalen Abstimmung des Bundesrats über die Aufnahme des Wolfs ins Bundesjagdgesetz am morgigen Freitag (27.3.), appelliert der Deutsche Tierschutzbund an die Länder, die letzte Chance zu nutzen, um den tierschutzwidrigen Entwurf zumindest um die problematischsten Punkte abzumildern. Für den Verband markiert die Abstimmung einen schwarzen Tag für den Tier- und Artenschutz. Die Eröffnung der Jagd auf den Wolf sei Symbol für tief populistische Kampagnenpolitik, die Lobbyinteressen über Wissenschaft, EU-Recht und im Grundgesetz verankerte Werte stelle. Sobald das Gesetz in Kraft tritt, sind die Bundesländer für die Umsetzung über ihre jeweiligen Landesjagdgesetze zuständig, viele haben dafür bereits Vorkehrungen get…
WeiterlesenDer Deutsche Tierschutzbund befürchtet eine Flut sogenannter „Frühjahrskätzchen“, die in den kommenden Wochen viele Tierheime an ihre Belastungsgrenzen bringen könnte. Gleichzeitig sterben unzählige Kitten von Straßenkatzen unbemerkt und im Verborgenen. Der Verband fordert daher erneut mit Nachdruck eine bundesweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen.
WeiterlesenFraglich bleiben: Verbleib ausgedienter Rennpferde unklar übermäßiger Peitscheneinsatz Der Deutsche Tierschutzbund hat die öffentlichen Statistiken der letzten Jahre des deutschen Galopprennsports und die Rennberichte für das Jahr 2025 ausgewertet und erneut erhebliche Tierschutzprobleme festgestellt. Besonders besorgniserregend sind die unklaren Verbleibe ausgedienter Rennpferde und die steigende Zahl von tierschutzrelevanten Zwischenfällen wie unsachgemäßem Peitscheneinsatz und Lahmheiten. Der Deutsche Tierschutzbund fordert mehr Transparenz und setzt sich für ein Ende des Galopprennsports ein.
WeiterlesenDer Deutsche Tierschutzbund reagiert mit großer Besorgnis auf den jüngsten Tollwutfall bei einem Hund, der in einem deutschen Tierheim untergebracht wurde. Der Vorfall verdeutlicht auf dramatische Weise die Gefahr von illegalen und unseriösen Tierimporten. In einem Brief an Bundesminister Alois Rainer macht der Deutsche Tierschutzbund auf die Risiken genauso wie auf die resultierende Belastung der Tierheime aufmerksam. Im Namen seiner 750 angeschlossenen Tierschutzvereine und 550 Tierheime fordert der Deutsche Tierschutzbund von der Bundesregierung Maßnahmen, um den unzureichend geregelten Tierhandel zu regulieren und die Situation der Tierheime nachhaltig zu verbessern.
WeiterlesenDurch die öffentlichkeitswirksame Initiative von Content Creator Nathan Goldblat hat die Tötung von Straßenhunden in Rumänien in den letzten Wochen große Aufmerksamkeit in den sozialen Medien erlangt. Eine TV-Dokumentation wird folgen. Doch die thematisierte Problematik ist keineswegs neu. Der Deutsche Tierschutzbund setzt sich gemeinsam mit seinem Mitgliedsverein Tierhilfe Hoffnung seit zehn Jahren unermüdlich gegen die Hundetötungen in Rumänien ein.
WeiterlesenTrotz 1,5 Millionen Unterschriften für ein Verbot der Pelztierzucht und des Pelzhandels in der EU ignoriert die Europäische Kommission weiterhin die klare Mehrheit der EU-Bürgerinnen und Bürger. Tierschutzorganisationen aus ganz Europa, darunter der Deutsche Tierschutzbund, fordern nun die Kommission auf, endlich zu handeln. Dies machten sie heute bei einer Protestaktion des internationalen Bündnisses “Fur Free Alliance“ in Brüssel deutlich. Die Europäische Bürgerinitiative „Fur Free Europe“ hatte 2023 eine Rekordzahl an Unterschriften für ein Ende der Pelzindustrie gesammelt. Eine finale Antwort der Kommission steht bisher aus, wird nun aber für März erwartet.
WeiterlesenVerbindliche Vorgaben zur Haltung von Puten fehlen in Deutschland bis heute – auf diese Lücke im Tierschutzrecht weist der Deutsche Tierschutzbund hin. Im Rahmen der Überarbeitung der EU-Tierschutzgesetzgebung hat die EFSA (European Food Safety Authority) nun eine wissenschaftliche Empfehlung zu Puten veröffentlicht: Die europäische Behörde, die die Sicherheit von Lebens- und Futtermitteln überwacht, hat die Tierschutzprobleme in der Putenhaltung analysiert und empfiehlt konkrete Maßnahmen.
WeiterlesenZur möglichen Aufnahme des Wolfs ins Bundesjagdgesetz verhandelt der Bundesrat am Freitag über diverse Änderungsanträge der Länder, aus denen eine deutliche Kritik am Vorgehen der Bundesregierung und dem vorgelegten Gesetzesentwurf hervorgeht. Der Deutsche Tierschutzbund begrüßt und unterstreicht die Kritikpunkte, zeigt sich gleichzeitig aber auch enttäuscht: Auch der Bundesrat hinterfrage nicht im Grundsatz, ob die Jagd auf Wölfe überhaupt legalisiert werden sollte. Zumindest müsse nun der Entwurf in seiner aktuellen rechtswidrigen Fassung verhindert werden. Die Populationen bräuchten auch weiterhin umfassenden Schutz.
WeiterlesenAnlässlich der morgigen Beratung im Deutschen Bundestag zur zweiten Änderung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes kritisiert der Deutsche Tierschutzbund die politische Fixierung auf ein Instrument, das den Tierschutz nicht verbessert. Durch die Gesetzesänderung ist eine erneute Verschiebung der staatlichen Tierhaltungskennzeichnung auf den 1. Januar 2027 vorgesehen. Der Deutsche Tierschutzbund verweist auf die enormen Defizite im Tierschutzrecht und stellt klar, dass die Kennzeichnung ohne grundlegende Reform und eine langfristige Strategie für den Umbau der landwirtschaftlichen Tierhaltung wirkungslos bleibe.
WeiterlesenDer Bundestag diskutiert heute die Aufnahme des Wolfs ins Bundesjagdgesetz. Mit dem vorliegenden Entwurf will das Kabinett nicht nur die Jagd auf die geschützten Tiere in Deutschland legalisieren, sondern insbesondere auch die gezielte Tötung von Wolfswelpen zulassen. Der Deutsche Tierschutzbund zeigt sich entsetzt: Statt erprobter Lösungen für ein langfristig gutes Zusammenleben zu stärken, setze die Regierung auf Angstrhetorik und Symbolpolitik. Der Abschuss von Jungtieren sei ethisch inakzeptabel.
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