Pressemeldungen

Mehr Schutz für Puten! Empfehlungen der Europäischen Lebensmittelbehörde sind Weckruf an die Bundesregierung
Pressemeldung vom 04.02.2026 (Dt. Tierschutzbund)

Mehr Schutz für Puten! Empfehlungen der Europäischen Lebensmittelbehörde sind Weckruf an die Bundesregierung

Landwirtschaft / Nutztiere Tierschutzpolitik

Verbindliche Vorgaben zur Haltung von Puten fehlen in Deutschland bis heute – auf diese Lücke im Tierschutzrecht weist der Deutsche Tierschutzbund hin. Im Rahmen der Überarbeitung der EU-Tierschutzgesetzgebung hat die EFSA (European Food Safety Authority) nun eine wissenschaftliche Empfehlung zu Puten veröffentlicht: Die europäische Behörde, die die Sicherheit von Lebens- und Futtermitteln überwacht, hat die Tierschutzprobleme in der Putenhaltung analysiert und empfiehlt konkrete Maßnahmen.

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Bundesländer bemängeln Alleingang der Regierung beim Wolf  Deutscher Tierschutzbund: „Rechtswidriges Vorgehen stoppen!“
Pressemeldung vom 29.01.2026 (Dt. Tierschutzbund)

Bundesländer bemängeln Alleingang der Regierung beim Wolf Deutscher Tierschutzbund: „Rechtswidriges Vorgehen stoppen!“

Tierschutzpolitik Wildtiere

Zur möglichen Aufnahme des Wolfs ins Bundesjagdgesetz verhandelt der Bundesrat am Freitag über diverse Änderungsanträge der Länder, aus denen eine deutliche Kritik am Vorgehen der Bundesregierung und dem vorgelegten Gesetzesentwurf hervorgeht. Der Deutsche Tierschutzbund begrüßt und unterstreicht die Kritikpunkte, zeigt sich gleichzeitig aber auch enttäuscht: Auch der Bundesrat hinterfrage nicht im Grundsatz, ob die Jagd auf Wölfe überhaupt legalisiert werden sollte. Zumindest müsse nun der Entwurf in seiner aktuellen rechtswidrigen Fassung verhindert werden. Die Populationen bräuchten auch weiterhin umfassenden Schutz.

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Deutscher Tierschutzbund zur Tierhaltungskennzeichnung:  „Ohne grundlegende Reform und Gesamtstrategie bleibt die Kennzeichnung wirkungslos“
Pressemeldung vom 14.01.2026 (Dt. Tierschutzbund)

Deutscher Tierschutzbund zur Tierhaltungskennzeichnung: „Ohne grundlegende Reform und Gesamtstrategie bleibt die Kennzeichnung wirkungslos“

Landwirtschaft / Nutztiere Tierschutzpolitik

Anlässlich der morgigen Beratung im Deutschen Bundestag zur zweiten Änderung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes kritisiert der Deutsche Tierschutzbund die politische Fixierung auf ein Instrument, das den Tierschutz nicht verbessert. Durch die Gesetzesänderung ist eine erneute Verschiebung der staatlichen Tierhaltungskennzeichnung auf den 1. Januar 2027 vorgesehen. Der Deutsche Tierschutzbund verweist auf die enormen Defizite im Tierschutzrecht und stellt klar, dass die Kennzeichnung ohne grundlegende Reform und eine langfristige Strategie für den Umbau der landwirtschaftlichen Tierhaltung wirkungslos bleibe.

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Regierung nimmt Wolfswelpen ins Visier  Deutscher Tierschutzbund: „Anstandslose Symbolpolitik statt echte Lösungen - Angst scheint lauter als Fakten
Pressemeldung vom 14.01.2026 (Dt. Tierschutzbund)

Regierung nimmt Wolfswelpen ins Visier Deutscher Tierschutzbund: „Anstandslose Symbolpolitik statt echte Lösungen - Angst scheint lauter als Fakten

Jagd Tierschutzpolitik Wildtiere

Der Bundestag diskutiert heute die Aufnahme des Wolfs ins Bundesjagdgesetz. Mit dem vorliegenden Entwurf will das Kabinett nicht nur die Jagd auf die geschützten Tiere in Deutschland legalisieren, sondern insbesondere auch die gezielte Tötung von Wolfswelpen zulassen. Der Deutsche Tierschutzbund zeigt sich entsetzt: Statt erprobter Lösungen für ein langfristig gutes Zusammenleben zu stärken, setze die Regierung auf Angstrhetorik und Symbolpolitik. Der Abschuss von Jungtieren sei ethisch inakzeptabel.

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