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Tierschutzpolitik
Tiertransporte - Wünsche der EU-Bürger zählen nicht PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 12. August 2012 um 01:12 Uhr

Tiertransporte - Wünsche der EU-Bürger zählen nicht (DTB)


1,1 Millionen Unterschriften von EU-Bürgern (1/3 davon aus Deutschland) für eine generelle Begrenzung der Transportdauer für Schlachttiere auf 8 Stunden wurden dem zuständigen EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherpolitik, John Dalli, Anfang Juni überreicht. Bei diesem Termin räumte er ein, dass es Tierschutzprobleme bei den Transporten gebe und kündigte eine Überarbeitung der bestehenden gesetzlichen Grundlagen an. Aber schon kurze Zeit später wollte Dalli von seinen Zusagen nichts mehr wissen. Auch dem Deutschen Tierschutzbund hat er jetzt schriftlich bestätigt, dass er „keine neuen Rechtsvorschriften über den Tiertransport in Erwägung zieht".

„Die 1,1 Millionen Unterschriften sind ja nur die Speerspitze der Bewegung, in den letzten Jahren hat das Leid der Tiere viele Millionen Tierfreunde bewegt. Doch der Wille der Menschen zählt nicht und die Tiere leiden - teilweise tagelang - weiter unter Hunger und Durst, Verletzungen, Hitze oder Kälte ", kritisiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, den EU-Kommissar Dalli scharf. Erst vor kurzem hatte der Deutsche Tierschutzbund gemeinsam mit den Animals` Angels neue Dokumente über Tiertransporte, an denen sich zukünftig auch deutsche Transporteure beteiligen, durch Europa bis in die Türkei veröffentlicht. Kälbertransporte von Estland in die Türkei, Pferdetransporte von Litauen nach Italien, Schweinetransporte von Dänemark nach Osteuropa: Es gibt kein Limit, wann ein Transport enden muss. Vielfach werden die Tiere tagelang durch Europa und weiter gekarrt, nur um geschlachtet zu werden.

Jährlich werden über 360 Millionen Schweine, Rinder, Schafe und Ziegen und vier Milliarden Stück Geflügel in der EU unter katastrophalen Bedingungen allein zum Schlachten transportiert. Regelmäßig kommt es dabei zu Verletzungen und zu Verstößen gegen die ohnehin aus Tierschutzsicht nicht ausreichenden Vorgaben. Kontrollen finden kaum statt

 

Downloads:

Schreiben der EU-Kommisson 02.08.12 (pdf)

http://www.tierschutzbund.de/fileadmin/mediendatenbank_free/Briefe_etc/120802_Europaeische_Kommission_Tiertransporte.pdf

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 12. August 2012 um 01:21 Uhr
 
Tag gegen Tiertransporte: PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 01. Juli 2012 um 03:24 Uhr

Tag gegen Tiertransporte:
Politik muss Tierleid auf Europas Straßen endlich beenden (DTB)

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Anlässlich des Tages gegen Tiertransporte am 1. Juli erinnert der Deutsche Tierschutzbund an die Qualen, die Tiere noch immer tagtäglich auf Europas Straßen erleiden müssen. Der Verband mahnt die Politik, endlich zu handeln.

Die unzureichenden Bestimmungen werden zu wenig kontrolliert, Verstöße oft nicht konsequent genug geahndet. Der Druck, gerade auf EU-Ebene und den zuständigen Kommissar John Dalli, ist hoch. Mehr als 1,1 Millionen Bürger haben für eine Begrenzung der Transportzeiten unterschrieben und auch das EU-Parlament in Straßburg fordert, Tiertransporte auf acht Stunden zu limitieren. 
 

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Trauriger Alltag für Menschenaffen im Zoo PDF Drucken E-Mail
Montag, 25. Juni 2012 um 09:32 Uhr

Trauriger Alltag für Menschenaffen im Zoo – Gesetzgeber gefordert (DTB 25.06.2012)


Trauriger Alltag für Menschenaffen im Zoo - Gesetzgeber gefordert Ohne Rückzugsmöglichkeiten den Blicken der Besucher permanent ausgesetzt, zu wenig oder mangelhafte, ein vorgeschriebener Innenraum von gerade mal 25 m2 für bis zu zwei Tiere - so sieht der Alltag von hochintelligenten Tieren aus, die eigentlich in großen Sozialverbänden leben, Werkzeuge nutzen, intensiv miteinanderkommunizieren und sich selbst erkennen. Das Leiden der Gorillas, Schimpansen und Orang-Utans hinter Gittern, die der Deutsche Tierschutzbund schon jahrelang kritisiert, wurde aktuell erneut thematisch von der Zeitschrift National Geographic aufgegriffen und mit der Forderung nach umfassenden Grundrechten für diese Tiere verbunden.

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Bild©mf(2012-Nürnberger-Zoo) zum vergrößern aufs Bild klicken

„Menschenaffen in kleinen Käfigen zu halten, ist angesichts der vorliegenden Erkenntnisse über unsere nächsten Verwandten nicht länger akzeptabel. Solange sie weiter im Zoo gehalten werden, ist es das Mindeste, ihnen angemessene Lebensbedingungen zu bieten und wenigstens die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Haltung gravierend zu verbessern", fordert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 18. Juli 2012 um 12:08 Uhr
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Katzenschwemme in Tierheimen – Stadt Bonn entscheidet über Katzenkastrationsverordnung PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 30. Mai 2012 um 11:20 Uhr

Katzenschwemme in Tierheimen – Stadt Bonn entscheidet über Katzenkastrationsverordnung

 

 

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Die „Maikätzchen“ bedeuten auch in diesem Jahr wieder eine schwierige Herausforderung für die dem Deutschen Tierschutzbund angeschlossenen über 500 Tierheime. Pro Jahr werden dort mehr als 130.000 Katzen aufgenommen. Um die unkontrollierte Vermehrung von Katzen zu verhindern, appellieren die Tierschützer daher an alle Katzenbesitzer, ihre Tiere kastrieren zu lassen.

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 30. Mai 2012 um 11:25 Uhr
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Schulungen zum Tierschutzlehrer starten PDF Drucken E-Mail
Freitag, 20. April 2012 um 09:23 Uhr

Schulungen zum Tierschutzlehrer starten

An diesem Wochenende starten die Schulungen zum Tierschutzlehrer, die der Deutsche Tierschutzbund erstmals anbietet. Ziel dieser Initiative ist es, Tierschutzaktive didaktisch und fachlich zu qualifizieren, um Unterrichtsbesuche von der Grundschule bis zur sechsten Klasse gestalten zu können. Das Angebot richtet sich an Lehrer, die das Thema Tierschutz im Unterricht nutzen möchten und ehrenamtlich Engagierte, die in den Tierschutzvereinen aktiv sind. In den Lehrplänen der Schulen spielt Tierschutz aktuell kaum eine Rolle. Dass sich Kinder und Jugendliche für das Thema interessieren, merken die Tierschutzvereine aber deutlich. Auch die Seminarnachfrage ist groß: Die Kurse in der Akademie für Tierschutz in Neubiberg bei München sind bereits seit längerem ausgebucht.

Trotz Verknüpfungsmöglichkeiten in den Lehrplänen ist es für viele Schulen schwierig, tierschutzrelevante Themen zu behandeln. Sowohl ausgebildete Tierschutzlehrer als auch jugendgemäße Methoden fehlen. Der Deutsche Tierschutzbund hat sich nun dieser wichtigen Aufgabe angenommen. Denn Jugendliche haben grundsätzlich ein starkes Interesse an Tieren und daher spielt auch das Thema „Tierschutz" für viele eine große Rolle. „Tierschutzlehrer können einen entscheidenden Beitrag zur Aufklärung der Jugend im Bereich Tierschutz leisten. Die Jugendlichen von heute sind schließlich die Tierschützer von morgen", so Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Den Schulen stehen damit zukünftig, neben dem bestehenden Angebot der Tierschutzvereine, auch ausgebildete Tierschutzlehrer in den Vereinen als kompetente Ansprechpartner zur Verfügung.

Ablauf der Ausbildung

Die Ausbildung vermittelt tierschutzfachliches Grundwissen und überträgt die Kernelemente auf eine altersgerechte Kinder- und Jugendansprache. Interessenten wird in verschiedenen Seminarblöcken das nötige tierschutzfachliche Wissen vermittelt. Lehrer und pädagogisch vorgebildete Teilnehmer absolvieren die Module "Heimtiere", "Tier & Mensch", "Tiere in der Landwirtschaft" sowie "Wildtiere". Personen, die keine pädagogische Berufsausbildung haben, vermittelt ein Zusatz-Modul das nötige Wissen über verschiedene Lehr- und Lernmethoden. Zu jedem der angebotenen Themenbereiche werden im Seminarverlauf konkrete Unterrichtseinheiten besprochen. Diskussionsrunden, Erfahrungsberichte sowie zahlreiche Beispiele aus dem Jugendbereich bereiten praxisnah auf den Einsatz als Tierschutzlehrer vor. Nach Abschluss der notwendigen Module erhalten die ausgebildeten Tierschutzlehrer ein Zertifikat. Finanzielle Unterstützung erhält das Projekt von der Karmetta-Stiftung aus Köln.
 
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