Start Tierschutzpolitik
Tierschutzpolitik
Illegaler Tiertransport in Amberg mit über 7000 Tieren gestoppt! PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 15. Oktober 2017 um 21:50 Uhr

Illegaler Tiertransport in Amberg mit über 7000 Tieren gestoppt!

 

Am Sonntagabend (15.10.2017) gegen 19 Uhr wurde bei Amberg ein Tiertransport von der Polizei gestoppt.

 

In dem Kastenwagen befanden sich über 7000 Tiere, überwiegend Mäuse, Ratten, Kaninchen, Meerschweinchen usw., und auch Exoten wie Chamäleons und Axolotl, die streng geschützt sind und nur mit entsprechenden Papieren gehandelt werden dürfen, die aber nicht vorlagen. Unter den Säugern waren auch viele erst wenige Tage alte Tiere dabei, die noch gesäugt werden müssten. Zudem befanden sich auch etliche bereits tote Tiere in den Kisten.

 

Es war weder Futter noch Wasser für die Tiere vorhanden und sie hatten viel zu wenig Platz in den sehr engen Kisten.

 

Nach unserem Kenntnisstand sollte die Tiere von Tschechien nach Belgien gebracht werden. Die Säugetiere galten wohl als sogenanntes Lebendfutter.

 

Das Präsidium des Deutschen Tierschutzbundes Bayern beschäftigt sich nun seit Sonntagabend mit der Verteilung der Tiere in den Tierschutzvereinen und Tierheimen in Bayern, wobei die hohe Anzahl der Tiere die Kapazitäten der Unterbringungsmöglichkeiten übersteigen, sodass Montagfrüh nach Baden-Württemberg und Hessen ausgeweitet werden muss.

 

Auch das Bayersicher Staatsministerium für Verbraucher- und Umweltschutz wurde bereits informiert, da es sich hierbei um den größten illegaler Tiertransport handelt, der jemals in Deutschland aufgegriffen wurde.

 

Neu BR 3 Abendschau mit einen Statement unserer Präsidentin Frau Nicole Brühl zum Thema: "Illegale Tiertransporte"

https://www.br.de/mediathek/video/sendungen/abendschau/tierschutzbund-nicole-bruehl-tiere-tierschutz-abendschau-100.html

 

 

Film:  http://www.ardmediathek.de/tv/Abendschau-Politik-Wirtschaft-BR-F/Polizei-stoppt-illegalen-Tiertransport/BR-Fernsehen/Video-Podcast?bcastId=6172566&documentId=47000000

 

http://www.br.de/nachrichten/oberpfalz/inhalt/wohl-groesster-illegaler-tiertransport-deutschlands-gestoppt-100.html

 

Film: https://www.youtube.com/watch?v=iayBdBgYqOU

 

 Meldung Deutscher Tierschutzbund e.V.     

https://www.tierschutzbund.de/news-storage/heimtiere/161017-groesster-illegaler-tiertransport-deutschlands-gestoppt/

 

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 27. Oktober 2017 um 08:19 Uhr
 
Wölfe in Bayern: Schutzstatus muss erhalten bleiben! PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 09. August 2017 um 00:00 Uhr

08.08.2017

Wölfe in Bayern: Schutzstatus muss erhalten bleiben!

wo2-kl

 

SPD-Umweltexperte von Brunn ist strikt gegen Abschussideen des Landwirtschaftsministers: "Kaum gibt es Wolfswelpen, will der Minister sie abknallen lassen!"

Der Umweltexperte der BayernSPD-Landtagsfraktion Florian von Brunn ist empört über die Idee von Landwirtschaftsminister Brunner, den Schutzstatus der Wölfe zu senken: "Kaum gibt es in Bayern Wolfswelpen, fällt der CSU nichts anderes ein, als sie abknallen zu wollen", betont der SPD-Umweltsprecher. "Brunners 'wolfsfreie Zonen' sind bei einem Tier, dass so weit wandert und neue Reviere sucht, totaler Quatsch - eine Umsetzung dieses Vorschlages würde auf massive Abschüsse hinauslaufen!"

wo4-klVon Brunn erinnert daran, dass das europäische Naturschutzrecht für Wölfe einen günstigen Erhaltungszustand verlangt, der noch lange nicht erreicht ist. "Statt den Wolfswelpen reflexartig an den Kragen zu wollen, fordern wir als SPD-Fraktion mehr Investitionen in die Prävention, um Nutztiere zu schützen. Dabei haben sich Herdenschutzhunde besonders bewährt. Vor allem ihre Unterhaltskosten müssen gefördert werden und finanziert werden. Ausserdem muss die Entschädigung unbürokratisch funktionieren!"

Eine Verteufelung des Wolfes sei jetzt weder zielführend noch sachlich richtig: "Wie Experten bestätigen, besteht die Beute des Wolfs zu 90 Prozent aus Schalenwild, also vor allem Rehen. Damit trägt der Wolf zu einem gesunden natürlichen Gleichgewicht bei." Die Anzahl der gerissenen Schafe liege dagegen bei unter einem Prozent. "In anderen Ländern, in denenes schon lange Wölfe auch in den Bergen gibt, sterben viel mehr Schafe an Krankheiten und Unfällen, gerade auch im Almbereich, als durch Wolfsrisse!" Darüber hinaus habe es seit 50 Jahren in Europa keinen Wolfsangriff auf Menschen gegeben. "Die Tötung von sogenannten Problemwölfen, die sich Menschen häufig nähern oder immer wieder Nutztiere reissen, ist im Einzelfall bereits jetzt per Sondergenehmigung möglich."

 

 Pressemeldungen

 

Dürfen Wölfe in Bayern bald wieder geschossen werden?

(Augsburger Allgenmeine)

 

Der Wolf ist zurück in Bayern: "Es werden noch mehr kommen"

(Merkur.de)

 

Wölfe in Bayern: Ein Ureinwohner ist zurück

(BR.de)

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 09. August 2017 um 03:49 Uhr
 
Bundestagswahl 2017 Bundestagswahl ist #Tierschutzwahl! PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 09. August 2017 um 00:00 Uhr

 

Bundestagswahl 2017

 

Bundestagswahl ist #Tierschutzwahl!

 

katze-btw2017

 

Am 24. September 2017 ist Bundestagswahl und damit Ihre Chance, für den Tierschutz politisch etwas zu bewegen: Ihre Wahlentscheidung legt den Grundstein für den Tierschutz in den nächsten Jahren!

 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.tierschutzbund.de/bundestagswahl.html

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 09. August 2017 um 04:59 Uhr
 
Tötung invasiver Arten PDF Drucken E-Mail
Samstag, 22. Juli 2017 um 08:53 Uhr

Invasive Arten in Deutschland offiziell zum töten freigegeben

Statement des Landesverbands Bayern

 

Nach dem Deutschen Bundestag, hat am 31. März 2017, auch der Bundesrat die Vorlage zur Änderung des Naturschutzgesetzes sowie des Jagdgesetzes durchgewunken und damit die EU-Verordnung 1143/2014 in Deutschland offiziell umgesetzt. Bei der Verordnung handelt es sich um ein Management- Konzept aus Brüssel, das die Ausbreitung invasiver Tier- und Pflanzenarten eindämmen soll.

Während der Deutsche Tierschutzbund, Landesverband Bayern e.V. das Vorhaben, invasive Arten besser kontrollieren zu wollen, grundsätzlich begrüßt, lehnt er die nun eingeführten Managementmaßnahmen vehement ab. Diese schließen neben Import- und Haltungsverboten nämlich auch tödliche Maßnahmen ausdrücklich mit ein. Zudem dürfen die gelisteten Arten künftig auch in Zoos, Tierheimen und Auffangstationen nicht mehr gehalten werden. Bestehende Bestände müssen innerhalb von 24 Monaten abvermittelt oder eingeschläfert werden.

Der Deutsche Tierschutzbund, Landesverband Bayern e.V. wird dieser Aufforderung ausdrücklich nicht nachkommen, da das  grundlose Töten von Tieren einen Verstoß gegen § 1 Tierschutzgesetz (vernünftiger Grund) darstellt und zudem den Vereinssatzungen unseres Dachverbandes und der Tierschutzvereine widerspricht. Sollten Tötungsanordnungen erlassen werden, wird der Landesverband sich diesen widersetzen und sich den Rechtsweg vorbehalten.

 

Weitere Informationen:

Positionspapier Invasive Arten

> Invasive Arten Stellungnahme des Landesverbands Bayern

> Liste invasiver Arten: 23 Tierarten sowie 14 Pflanzenarten

 

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 22. Juli 2017 um 09:17 Uhr
 
Tod im überhitzen Auto! – Tiere müssen auch vor Hitze geschützt werden! PDF Drucken E-Mail
Montag, 19. Juni 2017 um 05:37 Uhr

Tod im überhitzen Auto! – Tiere müssen auch vor Hitze geschützt werden!

Tierhalter sollten während der Hitze ihre Tiere stets im Blick behalten. Keinesfalls dürfen Hunde und andere Tiere alleine im Auto gelassen werden. Ein geöffnetes Schiebedach oder Fenster sorgt in keinem Fall für genügend Abkühlung. Selbst innerhalb weniger Minuten kann das Fahrzeug zur tödlichen Falle werden. Auch bei bewölktem oder schwülem Wetter ohne direkte Sonneneinstrahlung steigt die Temperatur im Inneren rasch auf 50 Grad und mehr an. Wenn die Sonne wandert, steht auch das im Schatten abgestellte Fahrzeug nach kurzer Zeit wieder in der Sonne. Die Folgen der für das Tier unerträglichen Temperaturen sind Überhitzung mit Übelkeit und Kreislaufproblemen, die im schlimmsten Fall zum Tod führen. Wer bei Hitze auf ein im Auto zurückgelassenes Tier aufmerksam wird, sollte umgehend die Polizei oder Feuerwehr verständigen.

 „Immer wieder werden Hunde auf Parkplätzen im Auto zurück gelassen und geraten in Todesgefahr, weil die Besitzer, wie sie sagen nur mal kurz beim Einkaufen sind. Leider werden viele Tiere nicht mehr rechtzeitig befreit und sterben einen elendigen Tod.“ Berichtet die Präsidentin des Landesverbandes. „Gerade im Sommer beschäftigt sich unsere Geschäftsstelle ständig mit solchen Fällen. Manchmal haben die Tiere noch Glück im Unglück und werden von einem beherzten Tierfreund noch rechtzeitig aus dem Fahrzeug befreit, oft aber eben leider nicht. Ich persönlich würde jede Autoscheiben kaputt schlagen in dem ein Tier durch Hitze in Gefahr ist, um es zu befreien!“ Fügt Brühl noch hinzu.

 

 
«StartZurück12345678910WeiterEnde»

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL
Copyright © 2017 Deutscher Tierschutzbund Landesverband Bayern. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.